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Heilige Nacht im Hafen und Heimweh auf hoher See

Scharrnhorst Weihnachten auf See. Etwas gewöhnungsbedürftig für Menschen im Binnenland. Und doch, und das ist ein Gewinn für die ev. Gemeinde, der Shanty-Chor Dortmund präsentierte maritime Weihnachtslieder in einem nicht alltäglichen Konzert in der Auferstehungskirche. So wünschte auch Pfarrer Dietmar Gröning-Niehaus dieser Aufführung "Ahoi und Glück auf". Denn 100 Jahre ist das Gemeindeschiff Scharnhorst unterwegs und hat auch stürmische Zeiten erlebt und überstanden.

Da erklangen aus 60 Männerkehlen, manchmal etwas rau, die Lieder vom Heimweh, vom Alleinsein ohne die Familie daheim, von der Stille auf See und einer gesunden Heimkehr, von Weihnacht auf den Meeren und der Heiligen Nacht im Hafen.

Es ging auch um Weihnachten, wie es früher war. Außerdem boten die Sänger eine Hommage an den ehemaligen Seefunk Norddeich Radio.

Der Chor unter der Leitung von Wolfgang Bercio wusste auch die sanften, weichen und leisen Töne der Weihnacht zu interpretieren.

Der Chor ist mit einigen Solostimmen besetzt, die im schönen Rondo mit dem Chor die Gesänge der Seeleute darboten. Und erstmals bei einem Weihnachtskonzert wirkten die "Sea-Kids" mit. Diese singende Nachwuchsgruppe des Shanty-Chores mit 15 Mädchen und Jungen erfreute mit dem Medley "Fröhliche Weihnacht überall".

Und mit der musikalischen Frage an den Männerchor "Papa, warum bist du Seemann?" wurde auch der Wunsch laut, dass er am Weihnachtsabend wieder zu Hause sein möge. WeFi

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