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Harte Bässe in der Halle

DORTMUND Hart, härter, Syndicate - nicht nur ein Spruch, sondern seit Samstag auch Realität. Eine ganz eigene Welt, eine ganz eigene Szene und ganz eigene Musik. Erstmalig Ein Hardcore -Spektakel der Sonderklasse in den Westfalenhallen.

Harte Bässe in der Halle

In der Halle 1 legte DJ Predator auf - fast fünftausend "Hardcore-Jünger" zuckten im Takt der Bässe.

Vier Areas, über 50 DJs und Live-Acts erfreuten die Fans der knallharten elektronischen Musik wie Hardcore, HardTechno oder HardStyle. Diese Symbiose, die auch Industrial mit einbindet, steht für harte Bässe, wenig Melodien oder Harmonien in der Musik und für Druck aus den Boxen. Dieser lässt die Hosen flattern, das Herz vibrieren und zwischen Nebel und Lichtblitzen erkennt man zum Teil nur schemenhaft das Publikum. Das rastet aber wie beim Live-Act der Rotterdam Terror Corps völlig aus.

Tänzerinnen mit Fackeln

In Leder gekleidete Tänzerinnen, die an Ende des Auftritts nur noch mit einer brennenden Fackel in der Hand bekleidet waren. Der Sänger - soweit man vom üblichen Gesang sprechen kann - charismatisch, eindruckvoll und künstlerisch herausstechend. Sicherlich eines der Highlights des Abends.

Weitere Top-Acts der Szene wie Marco Remus, Sven Wittkind oder Lady Tom heizten denen im Rhythmus tanzenden Jüngern bis morgens um 8 Uhr ein. Viele Besucher aus Holland, Belgien oder England gaben dem Festival ein internationales Flair, was es vergleichbar in Europa nicht gibt. Ebenso das Erscheinungsbild der Besucher. Meist junges Party-Volk, gekleidet im Lonsdale-Outfit, kurze Haare, wenig Plüsch wie sonst bei der Mayday. Aber eine friedliche Stimmung, die Gegner der Szene Lügen straft. Kein Hauch von rechtsextremistischen Tendenzen.

 Wiederholung geplant

Es geht um die Musik, um den Spaß an wummernden Bässen und zuckenden Tänzen. Die Weiterentwicklung des Masters Of Hardcore - Festivals und die Entscheidung für Dortmund ging auf. Einige tausend Besucher sprechen für das Konzept und eine Wiederholung im nächsten Jahr.

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