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Grillvergnügen für alle

WAMBEL Egal ob Straßennamen, Jugendarbeit oder mangelhafte Bebauungspläne - die erste Hälfte von 2007 verlief in der Brackeler Bezirksvertretung (BV) alles andere als harmonisch.

Nun luden die CDU-Fraktionsmitglieder ins alte Gasthaus Grube am Wambeler Hellweg zu einer sommerlichen Gesprächsrunde ein. Zeit für eine Zwischenbilanz.

«Wir, die Opposition, sind diejenigen, die den Stadtbezirk Brackel nach vorne bringen» - mit breiter Brust ließ CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Barrenbrügge die ersten sechs Monate des Jahres Revue passieren und verwies dabei auf viele Verbesserungen, die auf Antrag seiner Partei verwirklicht worden seien. Besonders stolz sind die Christdemokraten hierbei auf das «Paket» zur Verbesserung der Jugendarbeit (wir berichteten).

Jugendrat

Darüber hinaus, so der stellv. Fraktionsvorsitzende Wolfgang Stut-Schilp, müsse der Kontakt zu den Jugendlichen weiter verstärkt gesucht werden: «In Hagen gibt es Jugendräte, in denen die Jungen und Mädchen aktiv mitgestalten können», weiß der Realschullehrer Barrenbrügge. Außerdem ist man in der Union neben dem ersten «Spatenstich» im Pappelstadion und dem erfolgreichen Antrag auf Änderungen im Asselner Bebauungsplan «Kahle Hege» (wir berichteten) froh, dass Mittel für die Vereinsförderung nun auch Sportvereine und kirchliche Organisationen einschließen. «Eine richtige und wichtige Initiative, die wir zu verantworten haben», so Wolfgang Stut-Schilp. Dass die anstehende Sommerpause für die CDU-Politiker kein Grund ist, die Beine hochzulegen, bewiesen sie mit einem Antrag, der in der Sitzung der BV am 22. August auf der Tagesordnung stehen soll.

Steaks am Brauks?

Darin fordern die Christdemokraten einen öffentlichen Grillplatz im Stadtbezirk, um auch Mieter ohne eigenen Garten am Grillvergnügen teilhaben zu lassen.

«Andere Städte wie Lünen haben dieses Konzept schon erfolgreich umgesetzt. Wir könnten uns vorstellen, einen solchen Platz an der Oesterstraße oder am Brauks zu errichten», so der stellvertretende Bezirksvorsteher Ulf Katler. phip

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