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Geschäfte platzten beim Erntemarkt aus allen Nähten

Hörde Hans Pingel Der 4. Hörder Erntemarkt hat am Wochenende alle Rekorde gebrochen: An zwei Tagen kamen mehr Besucher als an vier Erntemarkt-Tagen 2006. Und da waren es 40 000. Julia Gaß sprach mit (Foto), Vorsitzender im Aktivkreis Altstadt Hörde.

Sind Sie am Wochenende mal zum Durchschnaufen gekommen?

Pingel: Nein, das war ja manchmal gar nicht alles zu schaffen. Meine Mitarbeiter haben schon komisch geguckt, wenn ich mal kurz rausgegangen bin. So ein Ansturm ist nicht zu toppen.

Am Sonntag war auch Flohmarkt am Baumarkt. Ist das eine Konkurrenz oder hat der Erntemarkt davon profitiert?

Pingel: Das befruchtet sich gegenseitig, auf jeden Fall.

Wie war dabei die Parksituation am Sonntag in Hörde?

Pingel: Unproblematisch. Einige Kunden haben mir erzählt, dass sie weit weg stehen, es aber bei dem schönen Wetter kein Problem sei, ein paar Schritte zu laufen.

Sie hatten viel Konkurrenz: In der Innenstadt war Pfefferpotthast-Fest, der Westfalenpark war bei der "Gartenlust" voll und Brackel hat Oktoberfest gefeiert. Muss der Erntemarkt keine Konkurrenz mehr scheuen?

Pingel: Anscheinend nicht. In die Hörder Fußgängerzone passte keine Maus mehr rein. Mir haben viele zu dem schönen Markt gratuliert.

Sind alle Händler mit dem verkaufsoffenen Sonntag zufrieden?

Pingel: Wer das passende Sortiment hatte, hat profitiert. Wer nur da gesessen und gewartet hat, dass ihm einer was abkauft, ist unzufrieden. Hörde ist keine Insel. Als Einzelhändler muss man am Puls der Zeit sein und gucken, was drum herum passiert, was aktuell und gefragt ist. Wir als Radio Lüke haben am Samstag 25 000 Flyer in die Haushalte in der Umgebung verteilen lassen. Da waren Knaller-Angebote drin. Dann ist es klar, dass die Leute ausrücken.

Was feiert Hörde als nächstes?

Pingel: Halloween, am 31. Oktober.

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