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Gefiederte Artisten und komische Vögel

Die Papageien sind echt. Die Bananenstauden, Palmenblätter und Kokosnüsse sind aus Plastik. Dazwischen steht Pamela Anderson. Insgesamt eine runde Sache.

Ihr Schmollmund wölbt sich zu einem (wirklich?) netten Lächeln. Der Moderator kreist durchs Publikum im Karstadt-Sporthaus: «Ein Foto mit Pam - wer ist der nächste?» Pams Badeanzug neigt sich gespannt den Zuschauern entgegen, doch noch kriegt hier keiner am Samstag die Kurve. Schließlich trifft es Jens Gössing, einen wahrhaftigen Bademeister aus Sylt. Er zögert nur halbherzig, Freundin Jennifer gibt ihren Segen. Zusammen mit Freund Sören lässt er sich mit «Deutschlands bestem Pamela Anderson-Double» ablichten. «Na ja, sie sieht schon anders aus», lautet das Fazit des Fachmanns. Dann lächelt er: «Aber ich hab von oben einen Blick riskiert» - und macht runde Augen. Anschließend entern die Papageien die Bühne nebenan. 10 Aras und Kakadus klettern, wippen und rollen um die Stange, Dresseurin Claudia Henni gibt die Kommandos. Die zirkusreife Darbietung fesselt nicht nur die Kinder: als Ara Chico mit dem Schnabel die EU-Flagge hisst, lösen sich auch die letzten Männerblicke von den federlosen Attraktionen. Nach der Show lässt sich Chico mit seinen Fans fotografieren, diesmal lässt sich das Publikum nicht lange bitten. In der Schlange steht auch Sara (12), um sich mal einen echten Papageien auf die Schulter setzen zu lassen. «Tat gar nicht weh, die Krallen haben nur ein bisschen gepiekst», sagt sie hinterher, «aber am besten fand ich den Pudel, der auf den Hinterbeinen gelaufen ist.» Im Hintergrund schreiten die vier bulligen Bodyguards mit dem Double in der Mitte gemessenen Schrittes zur Rolltreppe. Wer ihnen entgegen kommt, hebt kurz die Augenbrauen, um dann noch schnell einen Blick auf den weißen Kakadu zu erhaschen. tag

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