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Frühere Lehrerin: "Sie war vulgär und missgünstig"

DORTMUND Missgünstig, berechnend und in der Klasse unbeliebt: Kein gutes Wort findet eine frühere Lehrerin (57) über die mutmaßliche Kindesmörderin Sabrina L. (27).

Frühere Lehrerin: "Sie war vulgär und missgünstig"

Die Ex-Lehrerin ließ kein gutes Haar an der Angeklagten-

Am dritten Verhandlungstag vor dem Schwurgericht erinnerte sich die Pädagogin gestern an zahllose Szenen, in denen sich die Angeklagte auffällig benommen haben soll: "Sie ist eine perfekte Schauspielerin."   Mehr als einmal habe L. von angeblichen Überfällen oder Vergewaltigungen erzählt, die sie habe erleiden müssen. Ein Fall sei damals sogar bei der Polizei angezeigt worden. Auch die Ruhr Nachrichten hätten darüber berichtet. Erst später habe sich die Geschichte als Lüge herausgestellt. Die Haare hatte sich Sabrina L. selbst abgeschnitten... Die Lehrerin weiter: "Wenn es in der Klasse Streit gab, wurde Sabrina schnell aggressiv. Ohnehin war sie sehr vulgär. Schon im siebten Schuljahr hat sie mich mit obszönen Schimpfwörtern beleidigt." Bereits damals glaubte die Pädagogin, dass ihre Schülerin ein Problem mit der Sexualität haben könnte. Viele ihrer Phantasien hätten sich um dieses Phänomen gedreht. Noch während der Aussage wandte sich die Angeklagte immer wieder an ihren Verteidiger Tim Burow und flüsterte ihm ihre Meinung ins Ohr. Allen Anwesenden war hier schon klar: Die 27-Jährige ist mit den Erinnerungen der Zeugin überhaupt nicht einverstanden. Vor allem die Behauptungen, sie habe ihrer Lehrerin ständig Briefe geschrieben, passt Sabrina L. nicht. "Das stimmt nicht", sagte sie den Richtern. Wenn es sein müsse, könne sie Zeugen benennen, die bestätigen würden, dass ihre Lehrerin sie früher schon einmal schlecht gemacht habe.

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