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Freiwillige Wehr von größter Bedeutung

Mehrere Löschzüge auf dem Friedensplatz. Ein Auflieger für die Einsatzleitung, dutzende Fahrzeuge und Feuerwehrleute. Nein, das Rathaus stand nicht in Flammen - die Brandbekämpfer hatten am Samstag zum großen Stadtfeuerwehrtag geladen.

Dort zeigte die Feuerwehr, was sie im Berufsalltag erwartet: Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, Rettung aus der Höhe und natürlich die Bekämpfung von Feuer. Da staunten vor allem die Jüngsten der zahlreichen Besucher - viele von ihnen träumen davon, selbst Feuerwehrmann zu werden. «Einige sind in den Fußballverein gegangen, ich aber lieber zur Jugendfeuerwehr», erzählt Maximilian Agler (17). «Das ist richtig spannend», versichert auch Marvin Oldach (14). Zum Beispiel bei der großen, realistischen Abschlussübung, wenn Menschen aus einem «brennenden» Haus gerettet werden müssen. Schließlich sollen die Jugendlichen auf einen Ernstfall in der Zukunft bestens vorbereitet sein.

Über fehlenden Nachwuchs kann sich die Dortmunder Jugendfeuerwehr nicht beklagen. Nur: «Mädchen sind hier sehr selten», sagt Ann-Kathrin Knehans. Aber sie fühlt sich dennoch wohl - kein Wunder, schließlich stammt die 17-Jährige aus einer echten Feuerwehr-Dynastie, «Vater und Großvater waren auch dabei.»

«Auf dem Stadtfeuerwehrtag wollen wir zeigen, was wir können», erklärt Brandrat Hauke Speth. Und bezieht das ausdrücklich nicht nur auf die Berufsfeuerwehr. Ohne die Verstärkung durch die «Freiwillige» würde man bei weitem nicht so wirkungsvoll arbeiten: «Es gibt 700 Freiwillige in Dortmund, in nur 30 Minuten mobilisieren wir 200 für einen Einsatz.» jo

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