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Förderketten wirken

Das erste Halbjahr 2007 begann für die JobCenterARGE Dortmund, die die Bezieher von Arbeitslosengeld II betreut, mit einem kurzen Zuwachs bei den Arbeitslosenzahlen. «Von Januar bis März stieg die Zahl um 394 auf zuletzt 32 391 an, doch seitdem setzt sich wieder der Rückgang durch, im Juni hatten wir noch 31 318 arbeitslose ALG II-Bezieher», erläutert der stellvertretende ARGE-Geschäftsführer Klaus Wiener (Foto).

Die Statistik verdecke einen Trend, der sehr interessant sei: «Die ARGE kann im ersten Halbjahr einen Anstieg bei den Abgängen in Erwerbstätigkeit verbuchen, im Schnitt 944 SGB II-Arbeitslose pro Monat, in der Spitze im April waren es sogar 1109.» Im Vergleichshalbjahr 2006 waren es im Schnitt 843. Überdeckt wurde dieser Trend nur durch die von Januar (2514) bis April (3909) deutlich steigenden Zugänge an Arbeitslosen (Juni: 3563), die sich Wiener u.a. mit Abbrechern an den Berufskollegs und dem Ausbildungsabschluss im Februar erklärt.

Positive Ergebnisse zeigt die Entwicklung in den unterschiedlichen Zielgruppen der ARGE. So sank die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahre (U25) im Vormonatsvergleich um 1,7% (-40) auf 2306, der Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt ein Minus von 23,8% (-721). Bei Personen unter 20 Jahre verzeichnete die ARGE im Vergleich zum Vormonat Rückgänge um 5,5% auf 468 Arbeitslose (-27) und sogar 33,5% im Vergleich mit dem Vorjahresmonat (-236).

Anhaltend auch der Trend bei den Langzeitarbeitslosen: mit 17 519 zählte die ARGE hier 3,1% weniger als im Vormonat und 26,5% weniger als im Vorjahresmonat (-6330 seit Juni 2006 mit 23 849). «Die auf Qualifizierung setzenden Förderketten der ARGE und die Dortmunder Initiative gegen Langzeitarbeitslosigkeit, kurz Dogela, zeigen sichtbare Erfolge», wertet Wiener diese Zahlen. kiwi

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