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Fachgespräche unter dem Fahrzeugboden

27 000 feiern Geburtstag der Stadtwerke

Zwischen modernster Fahrzeugtechnik zum Anfassen und dem Charme historischer Busse und Straßenbahnwagen bewegten sich gestern etwa 27 000 Besucher bei der Feier zum 150. Geburtstag der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) in Brünninghausen. «Guck mal hier: der Schaltknüppel - das musst du dir angucken. Da kann man sehen, was das Schalten beim Busfahren früher für eine Arbeit war», kommt Gerhard Mlynczak ins Schwärmen, als er den Magirus mit Personenanhänger, Baujahr 1953, vor den Kfz-Werkstätten von allen Seiten fotografiert. «Wenn man solche alten Dinge sieht, erinnert man sich an frühere Erlebnisse, als ich als Kind noch mit dem Bus gefahren bin», erklärt der Dortmunder seine Begeisterung, die er mit zahlreichen Besuchern beim Tag der offenen Tür teilt. Wenige Schritte entfernt fachsimpeln von der Fahrtechnik begeisterte Männer unter einem aufgebockten Stadtbus, während die Kleinen mit Fahrermütze auf dem Kopf hinter dem Lenkrad eines Busses Probe sitzen. Wie der achtjährige Daniel aus Kirchderne. «Wenn ich groß bin, will ich vielleicht Busfahrer werden», strahlt er unter der Mütze, die ihm bis zu den Augen reicht. Nebenan gibt Heinz Figge Einblicke in den Alltag von Daniels Traumberuf. «Jeder Busfahrer der Stadtwerke fährt alle Linien. Da kriegt man viel zu sehen und kommt mit vielen Leuten in Kontakt», erzählt der 50-Jährige aus seinem Beruf, der ihn seit mehr als 20 Jahren bis in entlegene Winkel der Stadt führt. «Zu unserem Schichtbetrieb gehört aber auch, dass wir zeitweise um 3 Uhr aufstehen, wenn wir um 4.30 Uhr vom Betriebshof fahren müssen», verschweigt er nicht die weniger attraktive Seite seines Berufes. Wen diese Arbeitszeiten nicht abschrecken, dem geben Auszubildende in den Werkstätten zwischen Schlosserei, Schreinerei, Getriebewerkstatt und Karosserie Auszüge aus einem möglichen Auswahltest für einen Ausbildungsplatz. Für die anderen geben etwa 150 DSW 21-Mitarbeiter interessante Einblicke in sonst verborgene Seiten ihres beruflichen Alltags. het

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