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Mal wieder schließt in Dortmund mit dem „Videomann“ eine Videothek - für Inhaberin Christine Rustemeyer ein Symptom einer kulturgeschichtlichen Entwicklung.

DORTMUND

, 03.07.2018

Videotheken sind selten schöne Orte. Meist reihen sie sich, breit und flach, mit ihren großen Schaufenstern und grellen Schriftzügen in die Ladenfronten viel befahrener Straßen ein. Drinnen schreit Neonlicht von der Decke, reflektiert von den leeren Plastikhüllen in den Regalen und der glatten Oberfläche lebensgroßer Filmhelden aus Pappe. Dazu Gedudel und Gebrabbel irgendeines Lokalradios. Kein hippes Flair wie im Plattenladen, keine Urigkeit einer kleinen Bibliothek. Im Gegenteil: Videotheken hatten immer schon etwas Trashiges, manchmal etwas Verruchtes, gar Schmuddeliges. Schließlich machten lange Zeit mit Horrorfilmen und Pornos gerade die Filme den Reiz der Videothek aus, die im Kino verboten waren.

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