Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Erste Adresse für Asylbewerber

Mamaodu Diallo war der erste. In der Nacht zu Samstag beantragte der 18-Jährige aus Guinea Asyl in der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) in Dortmund - und hat damit in der Unterkunft an der B1 eine vorläufige Bleibe gefunden. Denn die ist seit dem 1. Dezember erste Anlaufstelle für Asylbewerber in Nordrhein-Westfalen.

Neu ist diese Aufgabe für die Mitarbeiter dort nicht. Schon von 1991 bis 2004 dienten die alten Kasernengebäude als so genannten "Erstaufnahme-Einrichtung" des Landes - allerdings eine von vier in NRW. Zuletzt war Düsseldorf zentral für die Erstaufnahme zuständig. Jetzt ist die Aufgabe nach Dortmund gewandert. Das sichert für uns den Bestand der ZAB mit sechs Arbeitsplätzen, hob Rechtsdezernent Wilhelm Steitz gestern hervor. Und auch der Betreiber der Unterkunft, European homecare, erhöht die Zahl der Mitarbeiter von acht auf zwölf. Denn zuletzt waren an der B 1 im Schnitt 200 Asylbewerber, die Dortmund als Kommune zugewiesen waren, untergebracht. In der Funktion als landesweit erste Anlaufstelle kommen jetzt monatlich rund 400 weitere Flüchtlinge dazu, die sich hier in der Regel mindestens eine Woche aufhalten - bis zur Weiterverteilung in Zwischenunterkünfte und Kommunen. Dort warten sie dann auf ihre Anerkennung als politische Flüchtlinge. Oli

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Dortmund Grünpflege, Straßenarbeiten, Müllentsorgung: Die Mitarbeiter von Tiefbauamt und EDG starten zu ihrer täglichen Tour ab dem 5. Juli von einem gemeinsamen Betriebshof aus. Wir stellen das 40-Millionen-Projekt vor.mehr...

Dortmund Das war ein Schock zum Wochenanfang. Als Schüler und Lehrer am Montagmorgen in die Eintracht-Grundschule kamen, standen sie vor Scherben und umgekippten Gegenständen.mehr...

Dortmund Eigentlich ist der Schlosspark von Bodelschwingh tabu für Besucher. Doch jetzt waren gleich eine ganze Menge Menschen in kleinen Gruppen unterwegs – als „Gartenspäher“.mehr...