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Prozess gegen 19-jährigen mutmaßlichen Messerstecher

Er soll im Streit auf seine Eltern eingestochen haben

Dortmund Ein Messerdrama am Körner Hellweg beschäftigt seit Donnerstag (19.4.) zum zweiten Mal das Dortmunder Landgericht. Ein erster Prozess gegen den 19 Jahre alten Angeklagten hatte im Mai 2017 abgebrochen werden müssen, weil eine Schöffin langfristig erkrankt war.

Er soll im Streit auf seine Eltern eingestochen haben

Das Landgericht Dortmund. Foto: Dieter Menne

Im September 2016 soll ein junger Mann im Streit auf seinen Vater und seine Mutter losgegangen sein und beide mit Messerstichen schwer verletzt haben. Dem Angeklagten wird zweifacher versuchter Totschlag vorgeworfen.

Seit Donnerstag (19.4.) beschäftigt der Fall zum zweiten Mal das Dortmunder Landgericht. Ein erster Prozess gegen den 19 Jahre alten Angeklagten hatte im Mai 2017 abgebrochen werden müssen, weil eine Schöffin langfristig erkrankt war.

Wohl fast ohne Vorwarnung zugestochen

Während der Vater nach ambulanter Versorgung der Halswunde noch am gleichen Abend wieder nach Hause gehen konnte, stand es um die Mutter wirklich schlecht. Die Frau kämpfte in der Klinik mehrere Tage lang um ihr Leben. Die Ärzte hatten es zwar geschafft, bei einer Notoperation die Blutungen zu stoppen. Dennoch war lange Zeit nicht klar, ob das Opfer die Attacke überleben würde.

Der Streit soll sich an Kleinigkeiten entzündet haben. Angeblich sollen die Eltern zuvor mit ihrem Jungen gemeinsam Fußball geschaut haben. Vor der Wohnung am Körner Hellweg kam es dann angeblich fast ohne Vorwarnung zur Messerattacke.

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