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Dietrich-Keuning-Haus mit neuer Veranstaltung

Einen Abend dreht sich alles um jüdisches Leben

Nordstadt Das Dietrich-Keuning-Haus widment sich mit einer neuen Veranstaltungsreihe dem jüdischen Leben in Deutschland. Unter dem Namen „kulturell leben“ wollen die Macher jüdisches Leben auch in Dortmund sichtbar machen.

Einen Abend dreht sich alles um jüdisches Leben

Ein Blick in die Dortmunder Synagoge. Ein Vertreter der Gemeinde wird auch an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Foto: Alex Völkel (Archiv)

Mit einer neuen Veranstaltungsreihe geht das Dietrich-Keuning-Haus seinen Weg der kulturellen Verständigung weiter. „Kulturell leben“ heißt die Reihe, die am Mittwoch (9. 5.) um 19 Uhr ihren Auftakt feiert. Dann dreht sich einen Abend lang alles um jüdisches Leben in Deutschland.

„Das Thema hätte nicht aktueller sein können“, sagt Levent Arslan, kommissarischer Leiter des Dietrich-Keuning-Haus (DKH), angesichts der Diskussion um häufig auftretenden Antisemitismus.

Gäste aus Berlin-Neukölln

Zum Auftakt am Mittwoch wird es bei freiem Eintritt drei Angebote geben: So wird der Berliner Autor Armin Langer aus seinem Buch „Ein Jude in Neukölln“ lesen, in dem er die Arbeit seiner Salaam-Schalom-Initiative beschreibt. Dazu wird Shlomit Tulgan, Jüdin mit türkischen Wurzeln und Gründerin des jüdischen Puppentheaters „Bubales“, etwas vortragen.

Beide sitzen anschließend für eine Podiumsdiskussion auf der Bühne. Mit dabei wird auch ein junger Vertreter der jüdischen Gemeinde in Dortmund sein und seine Eindrücke aus dem jüdischen Leben vor Ort schildern. Bereits ab 8 Uhr sind am Mittwoch Teile der Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben!“ zu sehen, die den Alltag von Juden in Berlin darstellt. Anschließend ist die Ausstellung noch drei Wochen im DKH zu sehen.

Einen Abend dreht sich alles um jüdisches Leben

Haben die neue Reihe „kulturell leben“ aufgebaut (v.l.): Levent Arslan, Deniz Greschner, Ali Siirin und Zeynep Kartal (Multikulturelles Forum). Foto: Stadt Dortmund

„Das Sichtbarmachen des jüdischen Lebens ist uns ein großes Anliegen“, sagt Deniz Greschner vom Multikulturellen Forum, das ebenfalls an der Planung beteiligt ist: „Ich bin froh, dass wir diese Reihe auf die Beine gestellt haben.“

Konflikte und Gespräche

Auch der Planerladen ist im Organisationsteam. Ali Siirin ist es dabei wichtig zu zeigen, dass „das Zusammenleben nicht frei von Konflikten ist“. Ja, Antisemitismus gibt es auch auf Dortmunder Schulhöfen. „Aber wir wollen miteinander ins Gespräch kommen“, so Siirin.

Thema und Datum für den zweiten Teil der Reihe stehen noch nicht fest, doch die Möglichkeiten sind unbegrenzt – so wie die kulturelle Vielfalt in Deutschland.

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