Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Potpourri bekannter Klänge

Oestrich «Auch mit 80 Jahren fasziniert mich die Musik noch», freut sich Fritz Neuhaus, der jetzt mit dem Volkschor Mengede in der evangelischen Kirche Oestrich auftrat. Gemeinsam mit der Pianistin Anna Tyla lud der Chor zu seinem Frühjahrskonzert «O du schöner Rosengarten» ein.

«Bei dem Konzert ist für jeden etwas dabei», findet Chorleiter Gerhard Puczewski. Volkslieder und Ohrwürmer, aber auch Musicalmusik aus dem «Phantom der Oper» wurden für den Auftritt einstudiert. Ein halbes Jahr haben er und die 30 Sänger und Sängerinnen für das Konzert geübt. Die Motivation für die wöchentlichen Proben ist für Gerhard Puczewski ganz klar «die Freude an der Musik». Diese Freude teilt auch Chorsprecherin Gerda Neuhaus. «Die Musik ist für mich Entspannung pur. Nach einem stressigen Tag fällt beim Singen alles von mir ab», sagt sie. Seit 1992 singt sie nun schon im Volkschor mit. «Der Zusammenhalt ist einfach toll», findet sie. Da kann Inge Druschel nur zustimmen. «Das Gefühl der Zusammengehörigkeit und gemeinsam etwas erreichen zu können zeichnen den Chor aus», sagt sie. Seit 1966 sind die wöchentlichen Proben eine «schöne Pflicht» für sie. Einen Wunsch hat sie jedoch. «Ein paar mehr Männer wären schon toll», sagt sie und spielt damit auf den Mangel an Sängern im Chor an.

Einer der wenigen ist Fritz Neuhaus. Seit 1947 ist Singen seine Leidenschaft und 27 Jahre lang war er sogar Vorsitzender des Chores. Dass er eines der wenigen männlichen Mitglieder ist, stört ihn dabei nicht. «Natürlich waren es in den guten Zeiten einmal gleich viele Männer und Frauen», gibt er zu. «Aber es ist besser, wenn der Chor zu zwei Dritteln aus Frauen besteht. Männerstimmen sind einfach stärker», erklärt er. Außerdem wusste sich der Chor auch anders zu helfen. «Wir haben einfach einige Frauen mit Altstimmen zu Tenören umfunktioniert», sagt Fritz Neuhaus. Dem Gesang hat dieses nicht geschadet, finden die Zuschauer. «Der Chorklang ist einfach schön, schräge Töne hört man hier nicht», sagt Karola Adam und ergänzt: «Ich kenne den Chor seit 30 Jahren und der Gesang ist immer noch genauso gut wie damals.» Jennifer Riediger

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Update 11:58 - 21 Menschen bei Schulbusunfall in Dortmund verletzt

Schulbus kracht gegen Hauswand - Asselner Hellweg wieder frei

DORTMUND Ein Schulbus mit 38 Kindern und zwei Lehrern der Bach-Grundschule aus Wickede ist in Dortmund-Asseln mit mehreren Fahrzeugen kollidiert und letztlich gegen eine Hauswand gekracht. Rund 21 Menschen sind verletzt, ein Kind sogar schwer. Der Asselner Hellweg ist inzwischen wieder befahrbar.mehr...

Dortmund Aus Fernost kommt eine neue Geschäftsidee nach Dortmund geschwappt: Miet-Drahtesel, die man nach Gebrauch per App überall abstellen kann. In Bayern hat das schon für Ärger gesorgt.mehr...

Fotoprojekt über Selbstständigkeit im Alter

Fotografin sucht 100-Jährige, die noch alleine wohnen

DORTMUND Es gibt viele von ihnen, aber man hört und sieht sie selten: Menschen, die auch im hohen Alter noch selbstbestimmt und allein ihren Alltag meistern. Magdalena Stengel sucht diese Menschen – für ein besonderes Fotoprojekt.mehr...