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Die Saurier kommen

Kinder sind jung und lebendig, Latein ist alt und tot. Wenn also Begriffe wie Deinonychus, Ramphorhynchus oder Caudipteryx das Interesse junger Menschen wecken können, muss es sich um Dinosauriernamen handeln.

«Schon seit Jahren sind die Saurier besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt», so Wolfgang Weick, kommissarischer Leiter des Museums für Naturkunde, «wieso sollten wir das nicht für uns nutzen, um in unseren Räumen das Thema wissenschaftlich und trotzdem spektakulär aufzubereiten.» Vom 17. Juni bis zum 11. November präsentiert das Museum in der Nordstadt deshalb die Sonderschau «Die Saurier kommen».

Knapp 50 Exponate - darunter knapp zwei Drittel Eigenerwerbungen - sind zu sehen. Das spektakulärste Ausstellungsobjekt ist der Skelett-Abguss eines heimischen Iguanodon: «Die Überreste der Echse hat man hier in NRW gefunden», weiß Weick. Weitere spektakuläre Objekte sind ein Velociraptor und ein Ramphorhynchus. «Den Confuciusornis, also den Konfuzius-Vogel, haben wir sogar einmalig in Deutschland», hat die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Naturkundehauses, Sylvia Rückheim, ihren Favoriten bereits gefunden.

Falls das den jungen Gästen dann doch etwas zu viel Latein auf einmal war, bieten Weick und sein Team noch allerhand interaktive Elemente in ihrer Ausstellung. So dürfen Besucher in einem Sandkasten Indiana Jones spielen und mit Pinsel und Schüppe Saurierzähne, -gerippe und -krallen ausbuddeln. Daneben können Wagemutige ihre Hände in einen Fühlkasten, stecken, um zu erraten, was sie gerade berühren: «Hautschuppen, Federn, einen T-Rex-Zahn oder Dino-Eier.

Nach der Ausstellung sollen die Eigenerwerbungen, für die das Museum immerhin einen fünfstelligen Betrag ausgegeben hat, in das Gesamtkonzept des Hauses integriert werden. wet

 

Öffnungszeiten: di-so von 10-17 Uhr. Der Eintritt kostet 3 , ermäßigt 1, 50 ..

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