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Die Stadt lässt das Dach des Adlerturms ausbauen

Der Adlerturm bleibt bis mindestens Ende Juli geschlossen

Dortmund Die Stadt lässt das Dach des Adlerturms am Ostwall ausbauen: Das Kindermuseum erhält damit eine neue Etage für Spiel- und Lernangebote. Bisher war der Dachraum des Turms nur etwas für Notfälle.

Der Adlerturm bleibt bis mindestens Ende Juli geschlossen

Die Bauarbeiten am Adlerturm haben am Montag mit den Vorbereitungen begonnen. Foto: Stephan Schütze

Wer gern Ritterhelm und Kettenhemd trägt, muss bis mindestens Ende Juli auf die eigene Garderobe zurückgreifen: Im Adlerturm am Ostwall geht das bis dahin nicht mehr. Die Kulturbetriebe spendieren dem auf 700 Jahre alten Fundamenten neu aufgebauten Museumsturm eine weitere nutzbare Etage. Das Dachgeschoss wird zu einem Medien- und Bastelraum ausgebaut. Die Kosten belaufen sich laut Stadtsprecherin Katrin Pinetzki auf 250.000 Euro, die aus dem Etat der Kulturbetriebe bezahlt werden.

Dieser Ausbau habe schon lange auf der Wunschliste der Stadtverwaltung gestanden, sagte Pinetzki am Montag auf Anfrage. Denn die zusätzliche Etage ist nicht wie die bisher genutzten von der ständigen Ausstellung belegt.

Workshop, Bastelaktionen und vieles Mehr

Die Dachetage soll komplett für museumspädagogische Angebote zur Verfügung stehen: Workshops, Bastelaktionen und andere Dinge, die auch die monatlichen Familiennachmittage zu einer beliebten Einrichtung gemacht haben. Vielleicht auch mehr als bisher: Durch die zusätzliche Etage eröffneten sich laut Stadt „ganz neue Möglichkeiten“.

Die Dachetage diente bisher nur als Fluchtraum im Brandfall. Mit feuerfesten Türen ausgestattet, hätte sie bei einem Feuer den Menschen im Turm Zuflucht geboten, bis die Feuerwehr sie von dort durchs Fenster herausgeholt hätte. Für andere Zwecke ließ sich der Raum bisher nicht nutzen. Wie die Stadt mitteilt, gibt es die monatlichen Familiennachmittage mit Unterstützung des Kinder-Jugendbeirats weiterhin. Sie werden von Mai bis Juli im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, angeboten.

Zur Wiedereröffnung, die für Anfang September geplant ist, soll es ein großes Fest geben.

Bei archäologischen Ausgrabungen Ende der 80er-Jahre sind die Fundamente des Turms entdeckt worden. 1992 wurde der Neubau daraufgesetzt, nach historischem Vorbild und auf Pfeilern, um die alten Fundamente nicht zu verdecken.

Der Turm beherbergt ein städtisches Kinder- und Familienmuseum mit vielen Mitmachstationen und Exponaten aus und zu seiner Geschichte: zum Beispiel alte Kräne und Kanonenkugeln und Playmobilheere, mit denen Besucher mittelalterliche Kämpfe nachstellen können.

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