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Veranstaltungen gegen Neonazi-Aufmarsch am 14. April

Demokratiefest als Zeichen gegen Rechts

Dortmund Wenn am 14. April Rechtsextremisten aus ganz Europa zu einem Neonazi-Aufmarsch nach Dortmund kommen, wird ihnen deutlich gezeigt, dass sie hier nicht willkommen sind. Mehrere Gegenveranstaltungen und Gegendemonstrationen sind in Planung.

Demokratiefest als Zeichen gegen Rechts

Drei Tage Programm gegen Rechts gibt es vom 12. bis 14. April auf dem Dorstfelder Wilhelmplatz. Foto: www.blossey.eu

Besonders im Blickpunkt steht dabei einmal mehr Dorstfeld, wo der Kern der Dortmunder Rechtsextremisten wohnt. Der Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz und Verständigung in Dorstfeld lädt gleich an drei Tagen zu einem Demokratie-Fest auf den Wilhelmplatz ein. Unter dem Motto „Vielfalt lieben. Dorstfeld leben“ gibt es von Donnerstag bis Samstag (12. bis 14. April) ein Programm mit Aktionen für die ganze Familie.

Am Donnerstag findet ein Abend der Demokratie mit einer Podiumsdiskussion statt, am Freitag ein Markt der Vielfalt mit vielen Vereinen und Organisationen aus ganz Dortmund und einem Poetry-Slam. Höhepunkt ist am Samstag ein Konzert mit der Coverband „Das Wunder“ und der Neue-Deutsche-Welle-Kultband „Extrabreit“.

Arbeitskreis plant Europafest

Auch der Arbeitskreis „Dortmund bunt statt braun“, der von Parteien, Gewerkschaften, Verbänden und Kirchen getragen wird, ruft zu Gegenaktionen gegen den Nazi-Aufmarsch auf. Man bereite für den 14. April ab 13 Uhr ein Europafest und Protest gegen den Naziaufmarsch vor, kündigt der Arbeitskreis an.

Einen Überblick, wann und wo welche Aktionen stattfinden, gibt es noch nicht. Die Polizei führt Gespräche mit verschiedenen Anmeldern. Sie stellt sich auf jeden Fall auf einen Großeinsatz am 14. April ein. Auch das linke Spektrum mobilisiert für Aktionen gegen Rechts.

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