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Stickoxid-Werte in Dortmund weiter zu hoch

Daten von 2017 zeigen nur einen geringen Rückgang

Dortmund Die Luftbelastung mit Stickoxid lag in Dortmund an den Messstellen des Landes an der B1 und an der Brackeler Straße in der Nordstadt auch im vergangenen Jahr über dem Grenzwert der EU.

Daten von 2017 zeigen nur einen geringen Rückgang

Qualm dringt aus einem Auspuff (Symbolbild). Foto: dpa

40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft werden als Jahresmittelwert toleriert (EU-Grenzwert), an der Brackeler Straße lag der Wert mit 50 und am Rheinlanddamm mit 47 jeweils ein Mikrogramm niedriger als 2016. An der Messstelle Westfalendamm in Höhe der Heliand-Kirche blieb er mit 43 Mikrogramm konstant.

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Weiter offen bleibt, welche Konsequenzen die Stadt aus den aktuellen Daten und der Diskussion um eine Diesel-Fahrverbot zieht. Die Verwaltung verweist darauf, dass mit der Bezirksregierung ein neuer Luftreinhalteplan erarbeitet werden müsse.

Die erneute Forderung der B1-Initiative nach einem ganztägigen Durchfahrtsverbot für Lkw auf der B1 hat die Verwaltung jüngst abgelehnt – mit Hinweis auf die Prognose eines Gutachters, dass die Stickoxid-Belastung deutlich sinken werde. 2017 war das allerdings noch nicht spürbar.

„Die Stadt muss jetzt handeln“, fordert auch Gerhard Schubert von der B1-Initiative. Er hat im Dezember Klage gegen die Stadt in Sachen Fahrverbot eingereicht.

Marginaler Rückgang bei den Stickoxid-Werten erwartet

Das städtische Umweltamt ermittelt über die Landesmessstellen hinaus eigene Werte, die meist zu hohe Belastung an dicht bebauten Innenstadt-Straßen zeigen.

Abschließende Daten für 2017 gibt es noch nicht. Zu erwarten sei aber hier ein marginaler Rückgang bei den Stickoxid-Werten – der in den nächsten Jahren spürbarer werden soll, so die Stadt.

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