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Bronzeguss in Seenlandschaft

In engem Kreis führt die Wendeltreppe hoch ins Torhaus Rombergpark. Oben angekommen fällt der Blick auf eine Reihe Skulpturen und ein riesiges blaues Bild, das den Besucher in seinen Bann zieht.

"Das Panorama einer norwegischen Seenlandschaft", erklärt der Dortmunder Fotograf Axel M. Mosler (54). Am Sonntag, 28. Oktober, um elf Uhr eröffnen er und der polnische Bildhauer Andrzej Irzykowski (56) im Torhaus ihre gemeinsame (namenlose) Ausstellung mit Fotografien und Skulpturen.

Von Letzteren hat der Bildhauer 13 Stück mitgebracht. Mal als sitzende Bronzegussfigur, als Sandsteinarbeit oder als Gesicht aus Eisen. Einige Objekte hat er aus zwei Teilen zusammengesetzt. "Die Körper stammen aus Westfalen, die Köpfe habe ich von meinen Reisen nach Griechenland, Spanien oder in die Bretagne mitgebracht", sagt Andrzej Irzykowski.

Fotograf Mosler stellt drei Zyklen seiner Bilder aus. Das blaue Norwegen-Panorama etwa beschäftigt sich mit der analogen Fotografie, ohne künstlich-digitale Nachbearbeitung am Bildschirm.

Der zweite Part ist der "Nichtfarbe" Weiß gewidmet, zeigt unter anderem eine Gruppe Skiläufer in den Bergen. Nur noch schemenhaft lässt das Bild Rückstände von Farbe erkennen, so dass sich der Betrachter auf das Wesentliche konzentriert.

Im dritten Zyklus, "out of focus", geht es um die Unschärfe. Künstlich erzeugt lässt sie das Bild geheimnisvoll und diffus wirken.

"Fotografien wirken dreidimensional, sind aber flach, bei Skulpturen ist es oft umgekehrt", sagt Irzykowski, "damit haben die beiden Kunstformen mehr miteinander gemeinsam, als man denkt", findet der Bildhauer. Besucher können sich davon noch bis zum 18. November überzeugen.

Bianca Belouanas

Torhaus Rombergpark, Di-Sa 14-18 Uhr, So 10-18 Uhr

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