Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bahn frei für Westfalenhütte

Der Verkehr bleibt weiter der Knackpunkt bei der Neugestaltung des Westfalenhütten-Areals. Ein Streitpunkt ist er aber nicht mehr.

Einstimmig gaben die Bezirksvertretungen für die Innenstadt-Nord, Eving und Scharnhorst gestern bei einer gemeinsamen Sitzung grünes Licht für das Verkehrskonzept zur Erschließung des Riesen-Geländes - auch für die neue Anbindung des Logistikzentrums an der Feineisenstraße über eine verlegte Rüschebrinkstraße an die B 236. Die Bedenken insbesondere aus Scharnhorst, vor Monaten in einer "Derner Erklärung" zu Papier gebracht, sind vom Tisch. Denn durch eine Abbindung u.a. des Karrenbergs soll verhindert werden, dass der LKW-Verkehr durch Kirchderne rollt.

Besonders am Herzen liegt den Bezirksvertretern aber die Nordspange, über die der Verkehr von der Brackeler Straße und der Springorumstraße in Richtung Norden fließen und damit die Wohngebiete rund um den Borsigplatz entlasten soll. Die darf auf keinen Fall an der Bornstraße enden, sondern müsse möglichst zeitnah bis zur L 609 in Huckarde weiter gebaut werden, waren sich die Sprecher aus Eving und der Nordstadt einig. "Wir haben die Nordspange im Blick und arbeiten an einer schnellen Realisierung", versicherte Planungsamtsleiter Ludger Wilde.

Auf Zustimmung stieß bei den Bezirksvertretern auch das Vorhaben, ein neues Logistikzentrum auf dem Areal der früheren Sinteranlage im Nordosten der Westfalenhütte mit einem Autohof für LKW zu kombinieren - wobei noch offen ist, ob diese Einrichtung sogar eine zentrale Funktion für ganz Dortmund übernehmen soll. In jedem Falle sollen die angrenzenden Wohngebiete durch den Autohof von wild abgestellten LKW befreit werden, erklärten die Planer.

Mit dem Verkehrskonzept wird zugleich der Rahmenplan für das Gesamtgelände auf den Weg gebracht. An den Beratungen wird ab November auch die Öffentlichkeit beteiligt. Im März nächsten Jahres soll dann der Rat über das Zukunftskonzept für die Westfalenhütte entscheiden und die ersten Bebauungsplanverfahren starten - Damit ab 2010 für die Nordspange die Bagger anrollen können. Oli

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Blinde und Sehbehinderte in Dortmund

Selbstbewusstes Leben ist auch ohne Augenlicht möglich

Dortmund Mit Anfang 30 ist Manuela Kürpick komplett erblindet. Dennoch steht sie voll im Leben, ist berufstätig, reist gerne. Und versucht, dieses Selbstbewusstsein anderen Blinden und Sehbehinderten in Dortmund zu vermitteln.mehr...

Unfall mit zwei Verletzten in Lütgendortmund

Autofahrerin verwechselt Bremse und Gaspedal

LÜTGENDORTMUND Eine 69-jährige Dortmunderin hat am Freitagmittag einen Verkehrsunfall in Lütgendortmund verursacht. Zwei Menschen wurden verletzt. Die Autofahrerin hatte eigentlich bremsen wollen – trat aber aufs Gaspedal. mehr...

15-Jährige am Bahnhof in Hörde erstochen

Streit zwischen zwei Mädchen endet in Messerstecherei

Dortmund Auf dem Parkdeck am Bahnhof in Dortmund-Hörde ist am Freitagabend ein 15-jähriges Mädchen erstochen worden. Rettungskräfte hatten das Opfer vor Ort noch wiederbelebt, doch die Jugendliche starb im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordes. mehr...