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Arche hilft Behinderten und sucht Betroffene

Seit über 25 Jahren «ankert» sie im Dunstkreis des Borsigplatzes: die «Arche» ist eine sozialtherapeutische Einrichtung für MS-Erkrankte und andere Behinderte an der Oesterholzstraße 89 (Vincenzheim).

Werkstattleiter Werner Schwandtner stellt aber täglich fest, dass die Einrichtung mit der Arche 90 - Tiere in Not - verwechselt wird: «Wir geben den oft verzweifelten Anrufern dann die richtige Telefonnummer.»

In der ehrenamtlich geleiteten Einrichtung an der Oesterholzstraße finden zurzeit bis zu 40 behinderte und an MS erkrankte Menschen Beschäftigungsangebote verschiedener Art. Es gibt keine festen Arbeitszeiten. Jeder kommt, wann er will und bleibt, solange er will. Und das zwischen 8 und 16 Uhr. Schwandtner: «Bei manchem steht der Nebenverdienst im Vordergrund, andere kommen, weil ihnen die Decke auf den Kopf fällt.»

Einmal wöchentlich hält der Vorsitzende des Trägervereins Arche, der selbst an MS erkrankte J. M. Rüther, Sprechstunde. Er weiß: «Isolation ist eine häufig zu beobachtende Folge von chronischen Krankheitsverläufen und den hiermit verbundenen Behinderungen. Unsere kompetente Beratung kann helfen.» Die Begegnungsstätte Arche bietet die Möglichkeit, sich im offenen Erfahrungsaustausch mit der Behinderung auseinander zu setzen.

Die Art der Beschäftigung erfolgt in zwei Bereichen: Büro und Dienstleistung sowie technischer Bereich. Es geht u. a. um die Erstellung von Drucksachen aller Art, Buchbinderei, Copy-Shop, Fertigung von Werbebuttons, um Ent- bzw. Magnetisieren von Kleinmagneten, Sortierung, Montage und Fertigung sowie Kontrolle und Verpackung von kleinen Maschinenteilen für den Apparatebau.

Gesucht werden nun, wo die Auftragslage gut ist, neue behinderte Mitarbeiter. Schwandtner: «In unserer Arche ist Platz für jeden, der behindert ist und gern mit Menschen zusammen ist.»

Näheres unter Tel. 9 86 87 30

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