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Arbeit bei 20 Zentimeter Sicht

Tauchen: Ein spannendes Hobby, atemberaubende Unterwasserwelten, Schwärme von Fischen. Für Ludger Loddenkemper bedeutet Tauchen Arbeit - seit 1996 steigt er für die Dortmunder Feuerwehr ins Wasser, hat schon über 200 Tauchgänge auf dem Buckel. "Unsere Einsätze sind meist Hilfeersuchen der Polizei und Menschen- oder Tierrettung", sagt der 42-Jährige.

Aber auch für technische Hilfeleistungen wie Leckagen an Schiffen oder die Beseitigung von Hindernissen auf Wasserwegen werden die 36 Berufstaucher der Feuerwehr alarmiert. Besonders unangenehme Aufgaben sind das Bergen von Leichen oder die Suche nach Kindern, die auf zugefrorenen Seen eingebrochen sind. Die Taucher arbeiten oft unter schweren Bedingungen - im Dortmund-Ems-Kanal beträgt die Sicht meist gerade einmal 20 Zentimeter. "Oft hilft nur Tasten", erklärt Loddenkemper.

Jetzt schafften drei weitere Feuerwehrleute die Ausbildung: David Winkelkotte, Björn Weingärtner und Uli Bienik. Ludger Loddenkemper wurde Lehrtaucher. weg

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