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"Acki" lernt "Belinda"

Er stieg vor 50 Jahren auf die Bühne, hat seitdem rund 700 Titel komponiert und blickt auf eine große Karriere. Chris Andrews feiert am Montag seinen 65. Geburtstag. RN-Redakteurin Steffi Tenhaven sprach mit dem britischen Schlagersänger und Wahl-Dortmunder- dem legendären "Yesterday Man", der so gar nicht von gestern ist.

"Acki" lernt "Belinda"

<p>Frisch verheiratet, verliebt wie am ersten Tag. Chris Andrews, der Montag seinen 65. Geburtstag feiert, und seine Frau Alexandra. RN-Fotos: Wegener</p>

Herr Andrews, 65 Jahre und kein bisschen leise? Wollen Sie Ihre Gitarre jetzt nicht langsam zur Seite legen?

Andrews: Auf keinen Fall. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe, denn ich möchte noch 20 Jahre auf der Bühne stehen. Ich gebe etwa 70 Konzerte im Jahr, bin immer noch in ganz Europa unterwegs. Ich brauche die Live-Musik. Ohne sie könnte ich nicht leben. Und gerade habe ich eine neue Platte gemacht.

Flippt die Damenwelt bei Ihren Konzerten eigentlich immer noch aus?

Andrews: Ja, ich kann es manchmal selbst kaum glauben. Die Frauen springen immer noch zu mir auf die Bühne. Und bei einem Song reißen sie mir regelmäßig die Krawatte runter. Ich hab da einen großen Verbrauch. Meine Frau kauft mir deshalb meist nur noch ganz preiswerte (lacht).

Welches waren Ihre besten Jahre?

Andrews: Mein 15. Lebensjahr, als ich in England in der bekannten BBC-Live-Show "Oh Boy" Rock´n´Roll gespielt und gesungen habe - der Anfang von allem. Und natürlich dieses Jahr, als ich meine Frau Alexandra geheiratet habe. Sie begleitet mich bei allen Auftritten, kümmert sich um die ganze Technik, die Band und chauffiert mich auch wieder nach Hause.

Ihre ersten Erfolge haben Sie als Komponist gefeiert, die ersten Hits für andere Sänger geschrieben...

Andrews: ...richtig, ganz viel für Adam Faith wie "The first time" und für Sandie Shaw u.a. "Long live love" und "Tomorrow". Erst mit "Yesterday Man" hatte ich 1965 meinen ersten Nummer-Eins-Hit als Sänger. Der Song wurde in neun Sprachen aufgenommen.

Und dann kamen viele weitere Chart-Stürmer, die man mit Ihrem Namen verbindet. "Something on my mind", "Stop that girl", nicht zu vergessen die "Pretty Belinda". Können Sie das Lied selbst eigentlich noch hören?

Andrews: Ja, und diese Melodie versuche ich gerade Acki, dem Papagei im Café Kleimann beizubringen - der pfeift sonst immer nur "Hänschen klein" (lacht).

Sie schwärmen für die deutsche Gastronomie, was bei einem Engländer nicht verwundert. Wohin gehen Sie in Dortmund aus?

Andrews: Meine Frau und ich gehen ganz oft zum Essen aus. Gern ins Pfefferkorn. Aber am liebsten zum Inder. Und natürlich zu meinen Schwiegereltern, die kochen beide phantastisch.

Ihr Schwiegervater Manfred Jostes (CDU-Fraktionsgeschäftsführer, Anmerk. der Redaktion) stellt sich für Sie an den Herd? Was gibt´s denn Feines?

Andrews: Zum Beispiel Gulasch mit Klößen, das liebe ich.

Am Montag wird groß gefeiert. Viele alte Freunde aus dem Showgeschäft kommen. Welchen Gast sähen Sie bei Ihrer Geburtstagsparty am Montag am liebsten?

Andrews: Paul McCartney. Er wollte damals mal mit mir einen Titel produzieren. Dass ich das nicht gemacht habe, bereue ich heute noch.

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