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Hinweise an die Polizei

Zirkusfamilie warnt vor Betrügern an Haustür

Dorsten Die Dorstener kennen und mögen die Circus-Familie Kaselowsky, die alljährlich zum Weihnachtscircus einlädt. Die Dorstener mögen aber nicht mutmaßliche Betrüger, die bei ihnen anklingeln und bei ihnen Spenden für „ihren“ Circus sammeln wollen. „Geben Sie ihnen nichts“, rät Gino Kaselowsky.

Zirkusfamilie warnt vor Betrügern an Haustür

Chantal Kaselowsky mit Kasper und dem Räuber. Sie und ihr Mann Gino warnen vor mutmaßlichen Betrügern, die an der Haustür angeblich für den Circus Geld sammeln wollen. Foto: Foto: Jennifer Riediger

Gino Kaselowsky vom Dorstener Weihnachtscircus ist verärgert. „Uns ist zu Ohren gekommen, das Leute in unserem Namen unterwegs sind, an Türen klopfen und Spenden sammeln“, berichtet er. „Es wird gesagt, dass wir aufgrund eines Trauerfalls einige Vorstellungen nicht spielen können und finanzielle Unterstützung benötigen. Das ist eine Lüge.“

Er will nicht, dass dadurch ein schlechtes Licht auf die Zirkusfamilie geworfen wird, die seit fünf Jahren in Dorsten gastiert. „Wir sind froh, dass die Dorstener in unseren Zirkus kommen. Die Zuschauerzahlen sind im Vergleich zu 2016 sogar noch einmal gestiegen“, sagt Gino Kaselowsky und bittet die Dorstener: „Gebt diesen Leuten nichts und ruft die Polizei.“

Der lagen Mittwochvormittag noch keine Hinweise von Dorstener Bürgern vor, sagt Kreispolizeisprecherin Ramona Hörst auf Anfrage. Sie vermutet, dass vielleicht noch ein ganz anderes Motiv hinter den Sammlungen steckt. „Es kann auch sein, dass die Leute mit dieser Masche auskundschaften wollen, ob jemand zu Hause ist.“ Man solle direkt die Tür zumachen und dann die 110 rufen. „Gut ist es dann, wenn sich die Bewohner möglichst viele Details zu Kleidung und Aussehen gemerkt haben und wissen, ob und mit welchem Auto die Leute unterwegs sind“, sagt Ramona Hörst.

Puppentheater mit Kasperle und Räuber

Gino und seine Frau Chantal möchten derweil noch einmal die Dorstener Bevölkerung einladen: „Am 18. und 19. Januar gibt es bei uns ein Puppentheater zu sehen.“ Kaselowskys Märchentheater beginnt jeweils um 16 Uhr im Theaterzelt an der Fürst-Leopold-Allee.

Zu Gast sind der Räuber und der Kasperle. Der Räuber hat der Großmutter das Einkaufskörbchen gemopst, und der Kasperle soll es wieder besorgen. Die Kinder werden mit ins Geschehen einbezogen. Sie sollten gut aufpassen, denn es gibt die ein oder andere Frage zu beantworten.

Die Vorstellung geht eine Stunde; die Kasse öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Das Zelt ist beheizt; Süßigkeiten, Popcorn und Getränken gibt es zu kaufen. Der Eintritt kostet 8 Euro pro Person.

Und Gino Kaselowsky verspricht schon jetzt: „Wir sind zum sechsten Dorstener Weihnachtscircus wieder da.“

Hinweise erbittet die Polizei unter Tel. (0800) 2361 111.

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