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Zeitarbeit als Sprungbrett

Dorsten Der Anfang ist gemacht: Genau einen Monat nach Veranstaltung der Zeitarbeitsmesse im Lippetor-Center ziehen die Organisatoren Bilanz. Vertreter der Vestischen Arbeit und WinDor luden gestern zur Pressekonferenz - und zeigten sich begeistert.

«Bei aller Skepsis die wir hatten, das war genau der richtige Weg.» Ulrich Kupke, Pressesprecher der Vestischen Arbeit, bringt es auf den Punkt. Zeitarbeit hat einen schlechten Ruf, Arbeitnehmer vermuten dahinter häufig zu viel Arbeit bei zu wenig Geld - sprich Ausbeutung. Die Zeitarbeitsmesse im Lippetor-Center hat gezeigt, dass bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation zwangsläufig neue Wege eingeschlagen werden müssen. Das sieht auch Klaus Lammers von der Vestischen Arbeit so und macht deutlich: «Wir müssen uns den Anforderungen des Marktes stellen.» Mit der Zeitarbeitsmesse hat die Vestische Arbeit gemeinsam mit WinDor einen Schritt in eine neue Richtung gewagt - und dieser Mut hat sich scheinbar ausgezahlt.

2000 Einladungen für die Messe hatte die Vestische Arbeit im Vorfeld an ihre Kunden verschickt, 1154 von ihnen sind dann tatsächlich gekommen. Zusätzlich besuchten 400 Personen aus Maßnahmen der Vestischen Arbeit («Ein-Euro-Jobs») die Veranstaltung. Die Besucher hatten Gelegenheit, bei zwölf Zeitarbeitsfirmen vorstellig zu werden und sich über deren Leistungsprofile zu informieren.

Ziel erster Arbeitsmarkt

Ganz handfeste Ergebnisse können WinDor und Vestische Arbeit auch präsentieren: Durch die Messe kamen bereits 29 Arbeitsverträge zustande, 58 Arbeitsuchende führen Erfolg versprechende Verhandlungen. Hoffnung und Ziel von Arbeitnehmern ist nach wie vor der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt. Klaus Lammers ist da zuversichtlich, für ihn stellt Zeitarbeit unter Umständen «ein wunderbares Sprungbrett» dar. Im nächsten Jahr soll die Messe in die zweite Runde gehen. ah

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