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Wunderschöne Heimat Schermbeck

Kilian-Kindergarten befasste sich beim diesjährigen Sommerfest mit dem eigenen Ort

Schermbeck Unter dem Motto «Willkommen in Schermbeck» stand am Samstagnachmittag das Sommerfest des Kilian-Kindergartens. Auf dem Außengelände des Kindergartens an der Johann-von-der Recke-Straße herrschte ein munteres Treiben, von dem auch der neue Ludgerus-Pfarrer Klaus Honermann bei seinem Antrittsbesuch sichtlich beeindruckt war. Die sieben Erzieher um Leiterin Beatrix Flammer hatten das Fest seit Monaten vorbereitet. Nachdem mit dem Piratenfest, dem Indianerfest, dem Römerfest und dem Besuch bei den Wikingern in den letzten Jahren die Welt zu Gast beim Sommerfest war, sollten die Kinder in diesem Jahr erfahren, wie schön und zugleich lehrreich die Heimat sein kann. Im März stand für die Kinder der drei Gruppen «Johnny Mauser», «Franz von Hahn» und der «Dicke Waldemar» ein Besuch beim Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter auf dem Programm. Berthold Schmeing führte die Kinder in die letzten Winkel des Rathauses. Mit Förster Beemelmanns ging es in die waldreiche Umgebung Schermbecks. Im Rahmen mehrerer Rundgänge erkundeten die Kinder den Ortskern. Die Erfahrungen von all diesen Begegnungen und Eindrücken flossen in die Detailgestaltung des Sommerfestes ein, das mit einer Liederrunde eingeleitet wurde. Aus Ton konnte die Ludgeruskirche nachgebaut werden. Als Vorlage diente ein Bild, das vom Vorschulkind Lena Klein gemalt worden war. Nebenan konnte man das Bild der Georgskirche bewundern, an dem der vierjährige Dean Hamich von der «Waldemar»-Gruppe drei Tage lang mit Eifer gemalt hatte. Am «Dämmerwalder Naturpfad» wurden die Besucher eingeladen, unterschiedliche Materialien wie Moos, Kiefernadeln, Sand und geschredderte Baumrinde mit den Füßen zu ertasten. Zu einem Bauernhof gehören auch Mäuse. Die Kinder halfen bei der Mäusesuche im Stroh. Wer eine Stoffmaus entdeckte, erhielt Mausespeck zur Belohnung. Zu den Sehenswürdigkeiten Schermbecks gehören seine Mühlen und Mühlenteiche. Neben der aus Pappe nachgebauten oberen Burgmühle fungierten große Zink-Badewannen als Mühlenteiche, in denen die Kinder «Fische» angeln konnten. «Wir haben noch viel zu erkunden», kündigte Leiterin Beatrix Flammer an. Die Entdeckung Schermbecks soll in den nächsten Monaten fortgesetzt werden. H.Sch.

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