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Karnevalszug am Sonntag

Wikinger und Mönche bevölkerten das Königreich Damm

SCHERMBECK Klein, aber fein. So präsentierte sich am Karnevalssonntag der vierte Dammer Karnevalszug. Und das hatte durchaus seine Vorteile.

Wikinger und Mönche bevölkerten das Königreich Damm

Die etwa 20-köpfige Dammer Karnevals-Interessengemeinschaft (DKI) hatte ein Schiff mit Wikinger-Outfit und der Aufschrift "Prinz Willi & die wilden Wikinger" gebaut.

Wenn keine Absperrungen zwischen Akteuren und Zuschauern nötig sind, dann hat das auch etwas Gutes. Im Nu wurden Zuschauer mit einbezogen ins närrische Treiben, zur Freude des Prinzen Willi Hessing, der Jungfrau André Burre und des Bauern Jörn Berger. In den vergangenen Wochen wurde eifrig gewerkelt, um die Wagen zu Blickfängen werden zu lassen. Was die Dammer Jecken mit viel Kreativität schufen, konnte sich am Tulpen-Sonntag sehen lassen. Bereits eine halbe Stunde vor dem Start auf dem Hof Ostermann-Schelleckes im Dammer Plattbruck herrschte auf dem Hofgelände eine Superstimmung.

Mit von der Partie waren Tim Althoff und Anna Jaeger. Die beiden waren vor drei Jahren die Ideengeber für den Dammer Straßenkarneval. Diesmal hatten die beiden mit ihren Freunden von der etwa 20-köpfigen Dammer Karnevals-Interessengemeinschaft (DKI) ein Schiff mit Wikinger-Outfit und der Aufschrift „Prinz Willi & die wilden Wikinger“ gebaut, das vom Gartroper Hendrik beim Umzug gesteuert wurde.

Dammer Karnevalszug

Bei ihrer Kostümierung hatten sich die meisten Zugteilnehmer sehr viel Mühe gegeben.
Die etwa 20-köpfige Dammer Karnevals-Interessengemeinschaft (DKI) hatte ein Schiff mit Wikinger-Outfit und der Aufschrift "Prinz Willi & die wilden Wikinger" gebaut.
Die Dammer Westendler zogen mit ihrer fünf Millionen Euro teuren Windmühle aus dem "Windpark Wachtenbrink" durch den Ort.
Der Turmverein Damm beteiligte sich zum dritten Male am Karnevalszug.
Das Dammer Dreigestirn führte den Zug durchs Dammer Plattbruck an.
Das Wikinger-Schiff der "Dammer Karnevals-Interessengemeinschaft" wurde zum Blickfang.
Durch das Schnee bedeckte Plattbruck zogen die Karnevalisten in Richtung zur Verpflegungsstation bei Benninghoffs Karl.
Die Bundesstraße 58 konnte gefahrlos gequert werden, weil die Polizei für die Sicherheit sorgte.
Auf der Alten Landstraße wurde die erste Verpflegungspause eingelegt.

Der Turmverein Damm beteiligte sich zum dritten Mal am Karnevalszug. Auf dem in liebevoller Kleinarbeit nachgebauten ehemaligen Trafohaus vom Elsenberg fuhren die als Mönche verkleideten Turmbrüder mit und verkündeten unterwegs lautstark als 11. Gebot: „Du sollst im Turmverein sein.“

Die Wachtenbrinker lebten ihrer Zeit voraus. Die Dammer Westendler fuhren mit ihrer fünf Millionen Euro teuren Windmühle aus dem „Windpark Wachtenbrink“ durch den Ort. Mit einem römischen Streitwagen trat eine Weselerwalder Gruppe um das amtierenden königspaar Jan Bruch und Sarah Kerskes an. Die Königin und Charlotte Willenberg erwiesen sich als begabte Asterix-Malerinnen.

Auch mehrere Fußgruppen nahmen am Zug teil. Auf der maroden „Alten Landstraße“ kam mancher Narr ins Stolpern. Für Minuten stoppte der Dammer Karneval sogar den überregionalen Verkehr, als die Polizei den Jecken freies Geleit über die B 58 gab. 

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