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Vorfreude auf frische Sushi

Rhade Beim ersten Spatenstich gab´s die Fleischwurst noch gratis. Doch, wenn im November das neue Nahversorgungszentrum in Rhade seine Türen und Theken öffnet, wird ganz bestimmt das Preisschild auf der Pelle kleben.

Einige Rhader, die gestern zum Spatenstich zur Baustelle an der Erler Straße gekommen waren, wollten es noch nicht so recht glauben: «Mal gucken, ob das Ei endlich ausgebrütet wird», scherzt ein Rhader Radler, «schließlich wurde es schon vor acht Jahren gelegt!»

Auch Bauherr Ralf Honsel macht drei Kreuze, dass nach langwierigem Ringen um politische Mehrheiten, nach notwendigen Einsprüchen und einer verzögernden Klage sein Bauprojekt endlich wachsen darf: «Vor zwei Jahren waren wir ja schon einmal soweit», denkt er nur ungern an die unfreiwillige Verzögerung zurück. «Doch jetzt geht´s endlich los!»

Klassischer Markt

Ein klassischer Supermarkt mit Lotto- und kleiner Poststelle und einem Bäckershop macht sich auf 1350 qm breit: «Über 20 laufende Meter Molkereiprodukte und 19 Meter Bedienungsbteilungen mit Fleisch, Wurst und Käse stehen den Rhadern dann zur Verfügung», wirbt der Dorstener Geschäftsmann für sein neuestes Kind. Die Qual der Wahl müssen die Kunden in der großen Obst- und Gemüseabteilung erleiden. Und wer sich auf kulinarische Abenteuer einlässt, darf sich im neuen Rhader Rewe-Markt auf eine fernöstliches Spezialitäten-Neuheit freuen: Frische Sushi!

«Mit mehr als 12 000 Artikeln wird wohl jeder finden, was er sucht», gibt sich Ralf Honsel zuversichtlich. Rund 140 Parkplätze ermöglichen bequeme An- und Abfahrt und ein stressfreies «Beladen». Als Untermieter wird die Zweigstelle der Sparkasse Vest in ein Nebengebäude umziehen. Auch Nachbar «Aldi» steht mit seinem Baubeginn bereits in den Startlöchern. «Unser Dank gilt der Stadt Dorsten und den vielen Rhadern, die uns während der langen, schwierigen Zeit unterstützt haben», lässt Ralf Honsel Fleischwurst und Sekt die Runde drehen.

Strammer Zeitplan

In einem strammen Zeitplan wird jetzt der Neubau hochgezogen: «In sechs Wochen wird schon der Betondachbinder aufgetragen», weiß Architekt Rainer Thieken. Im November - rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft - sollen sich planmäßig die Ladentüren öffnen. Wer weiß, vielleicht entdecken die Rhader dann ihre Vorliebe für ein ganz anderes Festmenü: Sushi statt Weihnachtsgans. sing

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