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Zwischenbilanz der "Adventslichter"

Viele Wünsche wurden schon erfüllt

Dorsten Mit der bisherigen Resonanz auf die "Adventslichter" sind die Aktionsparter zufrieden: Viele Wünsche konnten schon erfüllt werden. Doch noch warten viele Dorstener darauf, dass ihnen geholfen wird.

Viele Wünsche wurden schon erfüllt

Brotschneidemaschine, Weihnachtstüten, Familien-Freikarten fürs Atlantis-Bad und ganz viele Mikrowellen (nicht im Bild) - die Adventslichter-Partner freuen sich, dass die Spendenaktion 2015 in Dorsten gut angelaufen ist.

Die Schalker stehen zusammen, wenn Not am Mann ist: Das beweist der Fall von Herrn G. aus dem Wohnheim Tisa, der sich anlässlich unserer Adventslichter-Aktion von Herzen einen Stadionbesuch bei seiner Lieblingsmannschaft gewünscht hatte. Sein Wunsch geht in Erfüllung. Am Freitag fährt der Lembecker Schalke-Fanclub mit ihm zum Heimspiel gegen Hoffenheim. Dass er auch noch Freikarten für das Schalke-Musical in Gelsenkirchen bekam, war eine doppelte Überraschung für das Haus Tisa, das zum ersten Mal an der traditionellen Spendenaktion von Dorstener Zeitung und den Sozialverbänden der Stadt teilnimmt.

Fahrrad, Wolle und Tischkicker

Mit der bisherigen Resonanz sind die Aktionspartner zufrieden: Mit der gewünschten Wolle, dem Fahrrad, dem Tischkicker und anderen Spenden konnte die Familienhilfeeinrichtung Pfiff viele Wünsche erfüllen. "Wir haben sage und schreibe 15 Mikrowellen angeboten bekommen", freut sich auch AWO-Mitarbeiterin Christiane Wittek-Schlierkamp über die große Hilfsbereitschaft der Dorstener, von der nicht nur ihre betreuten Senioren profitieren: "Die Mikrowellen verteilen wir jetzt auch auf andere, die sie brauchen", bestätigte die Aktionskoordinatorin Monika Stolla vom Caritasverband beim Zwischenbilanz-Treffen.

Lediglich Sieglinde Metschl vom Kinderschutzbund bezeichnet die Reaktion auf ihre eingereichten Fälle als "verhalten": "Vielleicht liegt es daran, dass wir diesmal vorrangig um die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen in Sportvereinen gebeten haben, weil die Familie den Kindern Tanz- und Fußballverein nicht finanzieren kann", hofft Sieglinde Metschl noch auf Unterstützung ihres Falles.

Den Sohn wiedersehen

Genauso wie die Mobile Jugendhilfe in Wulfen, die so gerne den Herzenswunsch einer Barkenberger Familie erfüllen würde: "Vor drei Jahren ist der älteste Sohn nach einer Klassenfahrt nach Berlin nicht mehr nach Hause zurückgekehrt", berichtet eine Mitarbeiterin von dem Fall. Der mittlerweile erwachsene Sohn sei wohlauf, habe telefonisch sporadisch Kontakt zu seinen Angehörigen, doch zu einem persönlichen Treffen sei es bislang noch nicht gekommen, da der Familie das Geld für eine Berlin-Reise fehle: "Die Mutter und auch die beiden Schwestern wünschen sich nichts sehnlicher, als den Sohn und Bruder endlich einmal wiederzusehen."

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