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Nach Orkan Friederike

Viele Fußgänger missachten die Sperrung des Stadtwaldes

Dorsten/Schermbeck Der Dorstener Stadtwald Barloer Busch ist – wie alle Wälder im Kreis Recklinghausen – wegen der vielen Schäden nach dem Orkan Friederike gesperrt. Viele Spaziergänger hindert das allerdings nicht daran, den Wald trotzdem zu betreten. Dabei ist das laut Stadtförster Christian Pfeifer hoch gefährlich.

Viele Fußgänger missachten die Sperrung des Stadtwaldes

Der Stadtwald Barloer Busch in Dorsten ist nach dem Sturm gesperrt. Viele Fußgänger halten sich allerdings nicht an das Verbot. Foto: Marie Rademacher

Auf die Frage, ob sich die Dorstener Spaziergänger an das Verbot halten, das gerade für das Betreten des Barloer Busches gilt, hat der Dorstener Stadtförster Christian Pfeifer eine klare Antwort: „Nein.“ Zwar seien die Hauptzugänge zu dem Dorstener Stadtwald deutlich mit Gittern, Flatterband und Schildern abgesperrt.

Betreten sehr gefährlich

„Aber viele mogeln sich rechts und links vorbei und gehen trotzdem in den Wald“, so Christian Pfeifer. Das sei ein Problem. „Die Wege sind zwar frei“, sagt er. Immer noch hingen aber noch teilweise große Äste oder ganze Bäume in den Baumkronen. „Da kann ein Windstoß reichen und sie fallen runter“, so der Förster.

Er warnt deshalb dringend davor, den Wald trotz Verbot zu betreten. „Das ist sehr gefährlich.“ Und wenn was passiert? „Das Betreten trotz Verbots ist im Moment natürlich auf eigene Gefahr“, sagt der Stadtförster.

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Im Moment laufen in den Wäldern die Aufräumarbeiten, so der Förster weiter. Genau sei noch nicht abzusehen, wann der Wald wieder frei betretbar ist. Christian Pfeifer verweist dazu auf die ordnungsbehördliche Verordnung, laut der seit dem Sturm Friederike alle Wälder im Kreis Recklinghausen gesperrt sind.

Auch RVR-Wälder stark betroffen und gesperrt


In Dorsten ist davon nicht nur der Stadtwald betroffen, sondern auch die RVR-Wälder Hohe Mark und Üfter Mark. „In der Hohen Mark in Dorsten hatten wir die höchsten Schäden mit etwa 10.000 Festmeter Holz. In der Haard sind wir glimpflich davongekommen. Lediglich in der Üfter Mark in Dorsten/Schermbeck wird der Schaden auch auf etwa 5.000 Festmeter Holz geschätzt“, so RVR-Sprecherin Barbara Klask auf Anfrage. Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter fester Holzmasse.

Die Sperrung der Wälder im Kreis gilt bis Sonntag (28. Januar). Laut Christian Pfeifer könnte es aber sein, das die Frist je nach Stand der Dinge noch verlängert wird.

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