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Versierter Organist zieht alle Register

Dorsten Für die Eröffnung des Dorstener Orgelherbstes 2007 am kommenden Sonntag (14.) um 18 Uhr in der St. Agathakirche konnte der Organist Viktor Scholz gewonnen werden.

Er wurde in Taganrog am Asowschen Meer (Russland) geboren. Ab 1954 absolvierte er seine musikalische Grundausbildung bei Heinz Gilhaus in Essen.

Im Anschluss studierte er an der Kirchenmusikschule St. Gregoriushaus in Aachen und schloss mit dem Kantorenexamen ab. Weitere Studien an der Folkwang-Hochschule in Essen beendete er mit dem Staatlichen Musiklehrerexamen in den Fächern Klavier und Orgel.

In der Zeit von 1958-2000 war er Kirchenmusiker an der Münster-Basilika St. Vitus in Mönchengladbach und zugleich Initiator und künstlerischer Leiter der Geistlichen Konzerte im Münster. Über viele Jahre hindurch war er Dozent für Orgelspiel und Orgelkunde am St. Gregoriushaus in Aachen.

Erfolgreiches Wirken

Für sein erfolgreiches Wirken wurde er 1985 durch Dr. Klaus Hemmerle, Bischof von Aachen, zum Bischöflichen Kirchenmusikdirektor ernannt. Rege Konzerttätigkeit führte ihn in viele europäische Länder und in den Fernen Osten. Außerdem trat er durch zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen hervor.

Als Orgelsachverständiger des Bistums Aachen war Viktor Scholz an der Planung zahlreicher Orgelprojekte maßgeblich beteiligt. Sein Repertoire umfasst alle wesentlichen Kompositionen für Orgel von "Alter Musik" bis zur Musik des 21. Jahrhunderts.

Auf dem Programm steht Französische Romantik: Alexander Guilmant, Choral op. 93, (1837 - 1911), "Was Gott thut, das ist wohlgetan"; César Franck Choral No. 3 in a - Moll, (1822 - 1890), Louis Vierne aus der Suite Nr. 4, op. 55, 1870 - 1937) Clair de Lune , ymne au Soleil; Charles Tournemire Suite Évocatrice op.74 (1870 - 1939), I Grave , II Tierce en taille et Récit de Cromorne, III Flûte d'echo, IV Jeu doux et voix humain, V Capri, Henry Mulet aus ,Esquisses Byzantines' (1872 - 1967), Chapelle des Morts, Toccata "Tu es Petrus".

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