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Verbraucher elektrisiert

Dorsten Neue Rechtsverordnungen, um den Wettbewerb bei Strom und Gas anzukurbeln, haben vielen Verbrauchern Post ihres Versorgers beschert. Und damit der Verbraucherberatung jede Menge Anfragen.

Von der bloßen Mitteilung über die Anpassung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen über Vertragskündigungen bis hin zur automatischen Annahme neuer Vertragsbedingungen reicht die Palette, mit der Anbieter ihre Kunden derzeit mehr verwirren denn informieren.

«Bis zum 8. November sind alle Verträge auf die Vorgaben der neuen Grundversorgungsverordnung Strom und Gas umzustellen», zeigt die Verbraucherzentrale NRW das Zeitfenster auf, «doch es müssen in der Regel weder alte Verträge gekündigt werden noch darf die Vertragsumstellung Anlass für eine Preiserhöhung sein».

Kunden sollten die Umstellung zur Suche nach dem günstigsten Angebot nutzen, gibt die Verbraucherzentrale NRW folgende Tipps mit auf den Weg:

Grundversorgung oder Sonderkunde: Wer bislang weder den Anbieter gewechselt noch mit seinem örtlichen Stadtwerk einen Vertrag zu besonderen Konditionen abgeschlossen hat, gilt als «Haushaltskunde in der Grundversorgung» - für ihn gelten die allgemeinen Preise und Bedingungen, zu denen jeder Haushalt versorgt werden muss. Bei Kunden in der Grundversorgung darf der Anbieter den laufenden Vertrag nicht kündigen. Vielmehr genügt zur Umstellung auf die neuen Verordnungen, dass er sie in der Tageszeitung oder auf seiner Internetseite bekannt gibt.

Neue Vertragsangebote: Werden Grundversorgungskunden Sonderverträge zu günstigeren Konditionen angeboten, fahren Kunden damit in der Regel besser. Auf jeden Fall sollten die Preise mit Blick auf die individuelle Verbrauchsmenge geprüft werden. Und natürlich lohnt sich auch ein Vergleich mit anderen Anbietern.

Sonderkunden

Sonderkunden, deren alter Vertrag gekündigt werden soll, müssen prüfen, ob das neue Vertragsangebot zugleich eine Preiserhöhung enthält! Erhöhungen sind nur zulässig, wenn der Versorger auf die Änderung ausdrücklich hinweist, der alte Vertrag eine Preisänderungsklausel enthält und die Anhebung nachvollziehbar begründet wird.

Angebote und Preise vergleichen: Um den günstigsten Anbieter ausfindig zu machen, muss man zunächst die Bestandteile von Strompreisen kennen. Die setzen sich nämlich zusammen aus dem verbrauchsunabhängigen Grundpreis in Euro pro Monat oder Jahr und dem Verbrauchs- oder Arbeitspreis in Cent pro Kilowattstunde. Wichtig ist es, immer nur Bruttopreise miteinander zu vergleichen, in denen Stromsteuer, aktuelle Mehrwertsteuer, alle sonstigen Abgaben und das Netznutzungsentgelt schon enthalten sind. Preisrechner im Internet (zum Beispiel www.verivox.de,www.stromtarife.de.www.stromseite.de) helfen - durch Eingabe von Postleitzahl und des persönlichen Jahresverbrauchs.

www.vz-nrw.de/stromliefervertr aege

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