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Sieg beim Landeswettbewerb für „Tschechopoly“ aus Dorsten

Ursulinenschüler erfanden preisgekröntes Brettspiel

Dorsten Mit einem Brettspiel haben drei Ursulinen-Schülerinnen aus Dorsten jetzt einen Wettbewerb gewonnen. „Tschechopoly“ begeisterte nicht nur die Jury.

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Lehrerin Maike Preckel ist stolz auf ihre Schülerinnen Luisa Kroos, Louisa Esser und Tisa Tüshaus (v.l.). (Foto: Maria Brömmelhaus)

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Das Spiel der Ursulinenschülerinnen erinnert an Monopoly. (Foto: Maria Brömmelhaus)

Weil sie das Thema „Begegnung mit Osteuropa“ so kreativ umgesetzt haben, haben drei Schülerinnen der Q2 des Gymnasiums St. Ursula jetzt einen jährlich vom Land ausgeschriebenen Schülerwettbewerb gewonnen. Mit dem Spiel „Tschechopoly“ haben sie sogar den ersten Platz gemacht – und sich damit gegen die rund 1400 anderen Exponate aus Schulen in NRW, Ost- und Mitteleuropa durchgesetzt, die zu den unterschiedlichen Themen eingereicht worden waren.

Eine Reise durch Tschechien

Louisa Esser, Tisa Tüshaus und Luisa Kroos besuchen gemeinsam den SoWi-Zusatzkurs von Maike Preckel. „Im Zusatzkurs hat man die Möglichkeit, sich auch außerhalb des Lehrplans mit diversen Themen zu befassen“, berichtet die Lehrerin. „Deshalb haben wir schon öfter teilgenommen. Platzierungen hatten wir bereits vorher, aber einen ersten Platz konnten wir noch nie erreichen“, ist sie begeistert.

Im Spiel Tschechopoly bereist man Tschechien, man kann Städte kaufen, erhält Stadtkarten mit wichtigen Informationen, es gibt Ereignis- und Fragekarten und eine zugehörige Landkarte, die sehr detailgetreu gefertigt wurde. Louisa Esser hat nicht nur Gebirge dreidimensional dargestellt, auch große Städte, Flüsse und die Reiseroute wurden maßstabsgetreu eingezeichnet. Bilder der einzelnen Städte rundeten die Karte am Ende ab.

„Dass so viel Arbeit in diesem Projekt steckt, haben wir vorher nicht geglaubt“, bestätigen die drei Schülerinnen einstimmig. „Aber als wir anfingen, merkten wir schnell, dass sich immer wieder ein neues Aufgabenfeld eröffnete. Es hat sich irgendwie lawinenmäßig entwickelt.“

Eine Aufgabe, die die drei Mädchen mit viel Hang zum Perfektionismus bewältigten: Sie durchforsteten das Internet, lasen Reiseführer, schrieben Partnerschulen an und stellten Anfragen an Firmen.

Auch zu Hause und in den Ferien am Projekt gearbeitet

Diese Fülle an Informationen zu sortieren, zu bündeln und interessant zu verpacken, hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Je eine Doppelstunde pro Woche zwischen den Herbst- und Weihnachtsferien in der Schule nahm ihre Recherche in Anspruch. „Aber wir haben sofort gemerkt, dass das nicht reicht“, sagt Tisa Tüshaus. „Also haben wir die Aufgaben aufgeteilt und zu Hause weiter gemacht.“ Die ganzen Weihnachtsferien nahm das Projekt in Anspruch und auch anschließend wurde täglich weiter am Spiel gearbeitet.

Die Mühe hat sich gelohnt: Gemeinsam mit ihrer Kursleiterin Maike Preckel sind die drei Schülerinnen zu einer Feierstunde in die Landeshauptstadt eingeladen, um ihre Ehrungen und ihren Preis von 300 Euro in Empfang zu nehmen.

Und nicht nur das: „Selbstverständlich habe ich diese Arbeit mit eins plus benotet“, sagt Maike Preckel und schmunzelt. „Alles andere wäre nicht gerecht gewesen.“

Eine weitere Gruppe vom St.-Ursula-Gymnasium hat zu dem Thema „On tour: Das Wahrheit siegt! Willkommen in Czechia!“ gearbeitet und einen Siegerpreis erhalten (100 Euro): Lea Heerdes, Christina Tinter, Anna Rohring. Ebenfalls einen Siegerpreis über 100 Euro hat eine Gruppe von St. Ursula gewonnen, die zum Thema „Literatur: Janosch geht immer, oder?“gearbeitet hat: Dana Taylor, Julia Dohm, Amaly Neumann.

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Lehrerin Maike Preckel ist stolz auf ihre Schülerinnen Luisa Kroos, Louisa Esser und Tisa Tüshaus (v.l.). (Foto: Maria Brömmelhaus)

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Das Spiel der Ursulinenschülerinnen erinnert an Monopoly. (Foto: Maria Brömmelhaus)

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