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Spendenpolonaise sollte aufrütteln

Ungewöhnliche Aktion rückt Krankheit in den Mittelpunkt

Dorsten Die Spendenpolonaise durch die Dorstener Innenstadt sollte den gleichen viralen Effekt erzeugen, wie es diesen Sommer die Ice Bucket Challenge geschafft hatte. Das ist zumindest die Idee von Katharina Schulte-Kellinghaus und Mandy van der Valk, die mit ihrer Aktion auf die Krankheit Muskeldystrophie aufmerksam machen wollen und am Samstag (13.9.) eifrig Spenden sammelten.

Ungewöhnliche Aktion rückt Krankheit in den Mittelpunkt

Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“

Rund 3000 Menschen in Deutschland, meist Jungen, leiden an Muskeldystrophie, eine Form von Muskelschwund. Die Krankheit wird schon im Kindesalter entdeckt.

Vier Fälle gibt es in Dorsten. Tim Stübing ist einer der Betroffenen. „Das Schicksal von Tim hat mich sehr gerührt“, erzählt die 27-jährige Nachbarin Katharina Schulte-Kellinghaus. „Als ich merkte, dass durch die Ice Bucket Challenge die Krankheit ALS so bekannt wurde, dachte ich, dass ich irgendwas machen muss, damit Muskeldystrophie auch mehr in den Fokus rückt.“

Spendenpolonaise

Das Foto zeigt (v.l.): Gabi Macaco, Mandy van der Valk, Tobias Stockhoff, Tim Stübing, Katharina Schulte-Kellinghaus, Pastor Ulrich Franke.
Katharina Schulte-Kellinghaus hatte dem Bürgermeister extra ein T-Shirt mitgebracht.
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“.
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“
Die Polonaise schlängelte sich durch die Dorstener Innenstadt und sammelte Spenden für die Aktion „Benni & Co“

Zusammen mit Freundin Mandy van der Valk begann sie, eine Aktion zu planen, die zugleich Aufmerksamkeit schaffen sollte und Spaß macht. Nur anderthalb Wochen hatten die beiden Zeit, alles zu organisieren. Am Samstag hatten sie dann einige Sponsoren gefunden, die die Aktion unterstützten und spenden. „Ich finde die Idee echt spitze“, sagte Annette Orzechowski von der Werbezone, die T-Shirts und Schilder mitgebracht hatte. Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff war gekommen, um sich der Polonaise anzuschließen. Ihm selbst war die Krankheit vorher auch nicht geläufig.

„Das Krankheitsbild ist sehr unbekannt und ich finde es gut von den beiden, dass sie darauf aufmerksam machen wollen. Es geht um einen guten Zweck und darum mach ich gerne mit.“ Rund 30 Menschen waren um 10 Uhr dem Aufruf gefolgt und hatten sich am Platz der Deutschen Einheit versammelt. Die Polonaise bewegte sich langsam mit lauter Musik und guter Laune durch die Innenstadt. Die Blicke der neugierigen Passanten waren ihr sicher. Info-Material und Süßigkeiten wurden verteilt und Spenden für die Aktion Benni & Co gesammelt. Und nach diesem Tag konnten sich Katharina Schulte-Kellinghaus und Mandy van der Valk sicher sein, dass jetzt zumindest ein paar Dorstener auf die Krankheit Muskeldystrophie aufmerksam geworden sind.

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