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Nach zwei Jahren

Turmverein Damm hat schon 176 Mitglieder

SCHERMBECK "Wir sind ein aktiver Verein und uns wird immer etwas einfallen", stellte Vorsitzender Hermann Göbel im Rahmen der Jahreshauptversammlung fest, die der Turmverein Damm am Freitagabend in der Gaststätte Pannebäcker veranstaltete.

Turmverein Damm hat schon 176 Mitglieder

Nach knapp zwei Jahren gehören dem Turmverein schon 176 Mitglieder an.

Vor 33 Mitgliedern und zwei Gästen berichtete Göbel über die Aktivitäten des am 2. April 2009 gegründeten Vereins, dem nach knapp zwei Jahren bereits 176 Mitglieder angehören. Highlights waren ein Sommerfest und das winterliche Turmglühen auf dem Gelände des Dammer Jugendheims.

Kassenwart Stefan Hemmert berichtete über die Finanzen des Vereins, der inzwischen zwei Dutzend Sponsoren hat. Den dicksten Geldbetrag gab es von der Stiftung NRW, die zweckgebunden 2000 Euro für die Anschaffung von Vitrinen für Exponate zur Verfügung stellte. Für etwa 500 Euro wurden inzwischen Exponate erworben, welche die Entwicklung der Elektrizität zeigen sollen. Weitere Zeugnisse der Geschichte der Stromwirtschaft nimmt der Verein gerne entgegen. Die Arbeiten am Turm, den der Verein am 19. November 2009 für einen Euro von RWE erwarb, sind weitgehend abgeschlossen. Viel Beifall gab es für Malermeister Heinz Neu, der für den kompletten Außen- und Innenanstrich sorgte. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Die Anschlüsse für die Beleuchtung der Vitrinen fehlen noch. „Bald ist das kleinste öffentlich zugängliche Strommuseum der Welt fertig“, freute sich Göbel und nannte den Monat April als wahrscheinlichen Termin der Eröffnung. Neben einem Vormittag, an dem der offizielle Festakt stattfinden soll, wird an einem Samstag die gesamte Bevölkerung zur Besichtigung eingeladen. Sein Sommerfest im Juni/Juli verbindet der Verein mit der Feier „100 Jahre Strom in Damm, Schermbeck und Umgebung“. Das Turmglühen beginnt am 10. Dezember um 16 Uhr am und im Jugendheim.

Der Turmverein hat einen Antrag beim Verein „Naturpark Hohe Mark“ gestellt, um zu erreichen, dass am Turm eine Stele mit einer Wanderkarte aufgestellt wird. RWE plant die Herausgabe eines Buches über Türme. Ein Beitrag wird auch dem ehemaligen Dammer Trafohäuschen gewidmet. Außerdem soll am Dammer Turm eine Ladestation für E-Bikes entstehen. Der Turmverein möchte im Gespräch mit dem „Hohe-Mark-Team“, dem Sauerländischen Gebirgsverein und den „Haard-Trappern“ erreichen, dass der im Ausbau befindliche „Hohe-Mark-Steig“ über den Elsenberg vorbeführt.

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