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Festnahme in Karlsruhe

Terroranschlag geplant? „Eismann“ aus Dorsten bleibt ruhig

Dorsten/Karlsruhe Auf eine von der Dorstener Firma Intervent gebaute Eisfläche in Karlsruhe sollte möglicherweise ein Terroranschlag verübt werden. Der Geschäftsführer bleibt nach der Festnahme eines Verdächtigen gelassen.

Terroranschlag geplant? „Eismann“ aus Dorsten bleibt ruhig

Die Eisbahn vor dem Schloss in Karlsruhe wurde von der Firma Interevent aus Dorsten geplant. Am Mittwoch wurde in Karlsruhe ein Verdächtiger festgenommen, der einen Anschlag auf die Eisbahn geplant haben soll. (Foto: dpa) Foto: picture alliance / Christoph Sch

Die Polizei hatte am Mittwochnachmittag in Karlsruhe einen Mann festgenommen, der dem Islamischen Staat nahestehen und geplant haben soll, mit einem Fahrzeug einen Anschlag auf Stände rund um die Eisbahn zu begehen. Dazu soll er die Örtlichkeiten ausgekundschaftet und sich – vergeblich – als Fahrer bei Paketdiensten beworben haben, hieß es am Donnerstag. Der Mann war längere Zeit gezielt observiert worden.

Thomas Hein war am Donnerstag zufällig in Karlsruhe und nahm an einer Sicherheitskonferenz teil. Er bestätigte auf Anfrage, dass bereits am 4. Dezember eine Bombendrohung eingegangen sei. „Wir haben gesagt, dass es einen technischen Defekt gebe und haben die Eisfläche geräumt. Aber gefunden wurde nichts.“ Ob es einen Zusammenhang zu der jetzigen Festnahme gibt, ist unklar. Damals hatte sich eine Frau bei der Polizei gemeldet und von einer Äußerung erzählt, die sie gehört hatte. Es sei bei der Bemerkung um die künstliche Eisfläche gegangen.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen an den mehr als 30 Eisflächen, die die Dorstener Firma in diesem Winter bundesweit baut, sind laut Hein nicht geplant. „Das würde aus meiner Sicht überhaupt nichts bringen.“ In Dorsten ist die Eisfläche auf dem Marktplatz noch bis 30. Dezember geöffnet.

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