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Public Viewing während der EM

"Stadtstrand" holt den Sommer nach Dorsten

Dorsten Den "Stadtpark auf Zeit" hatte das poldernde Dorsten in diesem Jahr zwischen Lippe und Kanal. Im nächsten Sommer gibt es den "Stadtstrand" in der Altstadt, mit echtem Sand und Public Viewing während der Fußball-Europameisterschaft.

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Auf dem Platz der Deutschen Einheit, zwischen Toom (weißes Gebäude) und Johanneskirche, wird im Sommer der „Stadtstrand“ aufgeschüttet.

Das Logo für den Stadtstrand. Die „46“ steht übrigens für den Anfang der Dorstener Postleitzahlen.

Am Platz der Deutschen Einheit, zwischen Toom und Johanneskirche also, will Hendrik Heeger im Juni 250 Tonnen Sand aufschütten lassen. Strandkörbe und Liegestühle soll es geben, reichlich Gelegenheit zum Essen und Trinken. "Ein guter Ort, um bei schönem Wetter jeden Tag zu entspannen", glaubt der Organisator des Gemeinschaftsprojektes der Firmen Interevent und 6000media.

Nur Deutschland-Spiele

Vor allem aber soll der Stadtstrand auch ein Ort für Fußballfans werden. Denn auf einer 20 Quadratmeter großen Leinwand, die in dem großen Betonquader installiert wird, werden alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft gezeigt - und nur die. "Viele Begegnungen werden in Frankreich erst um 21 Uhr angepfiffen, das wäre für die Anwohner auf Dauer sicherlich nicht zumutbar", räumt Heeger ein.

Wenn Jogis Jungs allerdings am Ball sind, werden alle Stühle beiseite geräumt. Dann sollen viele hundert Fans die Chance haben, gemeinsam und unter freiem Himmel die Tore von Müller, Özil und Co. zu bejubeln. Das gab es in der Dorstener Innenstadt schon lange nicht mehr.

Kein Eintrittsgeld

Der komplette "Stadtstrand" wird eingezäunt, allein schon aus Sicherheitsgründen und wegen der "aufwendigen Technik", sagt Heeger. "Aber ein Eintrittsgeld muss niemand bezahlen. Wenn voll, dann voll." Umso wichtiger für den Organisator und bekennenden Schalke-Fan, dass er Sponsoren hat. "Viele örtliche Firmen unterstützen mich, das freut mich wirklich sehr."

Abseits der Fußball-EM plant Heeger bis Anfang oder Mitte August weitere Aktionen, "etwa drei pro Woche". Was genau, da lässt er sich noch nicht in die Karten gucken. Da denkt er nämlich wie ein Bundestrainer: nicht zu viel verraten, damit die Konkurrenz nicht reagieren kann.

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Auf dem Platz der Deutschen Einheit, zwischen Toom (weißes Gebäude) und Johanneskirche, wird im Sommer der „Stadtstrand“ aufgeschüttet.

Das Logo für den Stadtstrand. Die „46“ steht übrigens für den Anfang der Dorstener Postleitzahlen.

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