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Fracking in Erdgaslagerstätten

Stadt liegen neue Anträge für Bohrungen vor

Dorsten Die Schiefererdgaslager unter dem Stadtgebiet wecken immer noch Begehrlichkeiten. Inzwischen sind zwei weitere Anträge von Interessenten eingegangen, die in Dorsten Probebohrungen vornehmen wollen.

Es handelt sich dabei um die Firma Exxon-Mobil, die überwiegend das nordwestliche Stadtgebiet von Dorsten untersuchen möchte. Daneben gibt es einen Antrag "zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu wissenschaftlichen Zwecken" der Technischen Hochschule Aachen, der auch das nordöstliche Dorstener Gebiet betrifft.

Kritische Stellungnahme Die Verwaltung hat gemäß eines Umweltausschuss-Beschlusses von 2013 in einer kritischen Stellungnahme beide Anträge, insbesondere den Einsatz des sogenannten Fracking-Verfahrens, abgelehnt. Sie weiß sich dabei in Übereinstimmung mit der NRW-Landesregierung, die keinem Fracking-Verfahren zustimmen will, solange nicht alle Risiken eindeutig ausgeschlossen sind. Allerdings, so Stadtbaurat Holger Lohse, werde gegenwärtig ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vorbereitet, in dem es auch Raum für vereinzelte Ausnahmen geben soll.

 

 

 

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