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Schluss mit der Todesstrafe

Dorsten Der 10. Oktober ist zum internationalen Tag gegen die Todesstrafe festgelegt worden.

Aus diesem Anlass ruft die Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" weltweit dazu auf, eine Petition zu unterschreiben, die sich an die UNO -Generalversammlung wendet, für einen internationalen Hinrichtungsstopp zu stimmen.

Die Mitglieder der Dorstener Gruppe haben bereits Kirchengemeinden angeschrieben und um Mitarbeit gebeten, um möglichst viele Menschen zur Unterstützung dieses Appells zu bitten. Für alle diejenigen, die teilnehmen möchten, gibt es außerdem die Möglichkeit, sich über das Internet zu beteiligen unter der Adresse www.amnesty.de Link "Direkt zur Petition". Am 27. Oktober wird auf dem Marktplatz ein Info-Stand durchgeführt mit einer Postkartenaktion für den weltweiten Hinrichtungsstopp.

Die Organisation betont, dass der Trend zur Abschaffung der Todesstrafe nicht mehr umzukehren ist. Immerhin haben inzwischen 133 Staaten der Erde diese grausame Strafe gesetzlich oder in der praktischen Ausübung abgeschafft. Aber es bleiben noch 64 Staaten, unter ihnen China, Pakistan, Iran, Irak und die USA, die Menschen wegen verschiedenster Vergehen hinrichten. Unter ihnen sind immer wieder Unschuldige. In vielen Ländern hält man sich nicht an internationale Menschenrechtsstandards, die z.B. das Hinrichten von Menschen, die während der Tatzeit jugendlich waren, verbieten.

Weihnachtsgrüße

Die Dorstener ai-Gruppe unterstützt die Todeskandidaten in Texas mit einer einmal im Jahr statt findenden Aktion vor Weihnachten, bei der jeder Insasse ein kleines Geschenk erhält und eine Karte mit Weihnachtsgrüßen. Möglich wird das durch die Kontakte Amnestys zu Menschenrechtsgruppen in Texas und dort zu bestimmten Kontaktpersonen, die persönlich dafür sorgen, dass die Geschenke auch ankommen. Nicht selten haben sich dadurch jahrelange Brieffreundschaften mit einzelnen Todeskandidaten ergeben, die für die Betroffenen in ihren Einzelzellen manchmal das einzige Tor zum Leben darstellen. Die Amnesty- Mitglieder hoffen, dass viele Bürger sich diesem Appell anschließen.

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