Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Berufsinfo-Abend „Wie geht‘s weiter?“

Schermbecker Schüler informieren sich über ihre Zukunft

Schermbeck Vertreter von 40 Firmen haben beim Berufsinfo-Abend „Wie geht’s weiter?“ Schermbecker Gesamtschülern Möglichkeiten für die Zeit nach der Schule aufgezeigt. Für einen war es ein ganz besonderer Abend.

Schermbecker Schüler informieren sich über ihre Zukunft

Sebastian Wieduwildt (l.) lernte seinen Chef Norbert Grewing (r.), Tischlermeister der Schreinerei Grewing, beim ersten Infoabend „Wie geht’s weiter?“ vor drei Jahren kennen. Am Dienstagabend berichtete der 16-Jährige ehemaligen Mitschülern, wie man Tischler wird. Foto: Berthold Fehmer

Vor drei Jahren hatte die Volksbank erstmals den Berufsinfo-Abend mit der Schermbecker Gesamtschule organisiert. Damals hatte der heute 16-jährige Sebastian Wieduwildt noch auf der Seite der Schüler gesessen und seinen jetzigen Chef, den Tischlermeister der Schermbecker Schreinerei Grewing, kennengelernt. Mittlerweile ist Sebastian Auszubildender in der Firma und erklärte den Schülern am Dienstagabend, wie man Tischler wird.

Dieses Jahr mehr Fimen dabei

Erneut konnten die Organisatoren des Abends die Anzahl der beteiligten Firmen und Organisationen steigern. 2017 waren es 38, wie Heike Ahr, Abteilungsleiterin für die achten bis zehnten Jahrgänge, sagt – am Dienstagabend waren es 40. Zu verdanken ist dies Hendrik Bienbeck von der Volksbank, der Firmenkunden anrief und für die Teilnahme begeisterte.

Gesamtschule erhielt Geld

Verständigung durch Musik

Schermbeck Um ein Musikprojekt und einen Besuch einer ungarischen Partnerschule zu finanzieren, benötigte die Schermbecker Gesamtschule Geld. Das hat sie jetzt bekommen, und zwar von zwei verschiedenen Stellen.mehr...

Schulleiter Norbert Hohmann dankte für dieses Engagement, das auch die Herstellung einer übersichtlichen Broschüre mit allen Firmen und Ansprechpartnern umfasste. Berufswahlkoordinator Julius Göttsching riet den Schülern: „Erklärt den Firmen, warum ihr euch für genau diese Firma und diesen Beruf interessiert! Nutzt diese Möglichkeit!“ Eingeladen waren rund 180 Schüler, vor allem Neuntklässler (150), aber auch zehn Zehntklässler, die noch keine Perspektive für die Zeit nach der Schule haben, sowie elf Oberstufenschüler, die eher in Richtung Ausbildung tendieren. Sogar zwei Schüler aus dem achten Jahrgang hatten sich angemeldet.

Kennenlernen in den Klassenräumen

In drei Runden konnten sich Firmenvertreter und Schüler in den Klassenräumen kennenlernen. Dass sich 14 Schüler für die Schreinerei Grewing interessierten, löste bei Norbert Grewing Zufriedenheit aus. In der ersten Runde ließen sich vier Schüler, zwei Mädchen und zwei Jungen, von Sebastian Wieduwildt erklären, wie er über das Jahrespraktikum in den Betrieb gekommen sein. Immer dienstags hatte er ein Jahr in der Schreinerei gearbeitet, statt zur Schule zu gehen. Ein gutes System, wie Norbert Grewing findet. Bei der Bewerbung Sebastians „wussten wir genau, was wir kriegen“.

Gute Perspektiven nach der Ausbildung

Kopfnoten seien ihm wichtig, die Ausbildung und Arbeit in seinem Betrieb vielseitig, sagte Grewing, der gute Berufsaussichten für von ihm ausgebildete Tischler prophezeite: „Ich lege die Hand dafür ins Feuer, dass so jemand nicht arbeitslos wird. Außer er will es.“ So habe er schon Tischler an andere Firmen vermittelt, bilde aber grundsätzlich für den Eigenbedarf aus.

Schermbeck Die beiden Grundschulstandorte in Schermbeck sollen im kommenden Jahr auf ihre Zukunftsfähigkeit überprüft werden. Mittel dafür hat der Rat am Mittwoch in den Haushaltsplan 2018 eingestellt.mehr...

Bewerber für seine Ausbildungsplätze habe er, so Grewing, es gehe ihm aber um „geeignete Bewerber“. Zwei, drei Räume weiter gestand auch Sabrina Schinschick von „Gelsenwasser“: „Bei uns ist der demografische Wandel auch angekommen.“ Aus diesem Grund waren sie und Guido Laader, Rohrnetzmeister, in die Gesamtschule gekommen, um über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb zu berichten. Von 600 Bewerbern pro Jahr seien 500 auf den kaufmännischen Bereich gerichtet – „nur“ 100 Bewerber interessierten sich für die technischen Bereiche, so Schinschick.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schermbeck Das Bundeskriminalamt hat den ehemaligen Nottenkämper-Mitarbeiter und angeblichen Selbstmörder Ingo L. dingfest gemacht. Das hat Auswirkungen auf den Prozess um den Ölpallet-Skandel in Schermbeck.mehr...

Schermbecker züchtet Reptilien

Minisaurier im Wohnzimmer

Schermbeck In Torsten Henkes Wohnzimmer leben in einem großen Terrarium zwölf Reptilien. Einige von ihnen waren schon im Kino zu sehen.mehr...

Förderbescheide übergeben

Ton-Stiftung unterstützt vier Projekte

Schermbeck Förderbescheide für vier Projekte hat Bruno Ketteler, Vorstandsvorsitzender der Ton-Stiftung-Nottenkämper, am Donnerstag übergeben. Dahinter verbergen sich höchst unterschiedliche Vorhaben.mehr...