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Sturmtief Friedericke

Schermbecker Feuerwehr bei Unwetter im Dauereinsatz

Raesfeld/Schermbeck Das Sturmtief Friederike hat NRW fest im Griff. Raesfeld war besonders betroffen. Hier war am Vormittag der Strom ausgefallen. Ein Überblick über die Sturm-Ereignisse in Schermbeck und Raesfeld finden Sie bei uns.

Schermbecker Feuerwehr bei Unwetter im Dauereinsatz

Sturm „Friederike“ bescherte den Mitarbeitern des Schermbecker Bauhofes gestern zusätzliche Arbeit. Um die Mittagszeit musste ein umgestürzter Baum an der Landwehr entsorgt werden. Foto: Scheffler Foto: Foto: Helmut Scheffler

Auch Schermbeck und Raesfeld waren nicht sicher vor den Folgen von Sturmtief Friederike.

Bereits um 10 Uhr war die Schermbecker Feuerwehr mit allen Wagen im Einsatz. Ungefähr 65 Einsatzkräfte waren unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt musste die Feuerwehr im ganzen Gemeindegebiet schon mehrmals ausrücken. „Personenschäden gab zum Glück nicht“, sagte Einsatzleiter Helge Dreßen.

Auch die Feuerwehr Raesfeld war in Alarmbereitschaft. Um 13 Uhr rückte sie zum 19. Mal aus. Die Schäden beschränkten sich jedoch auf Sachschäden. Vor allem umgestürzte Bäume mussten aus dem Weg geräumt werden. In Teilen von Erle war auch der Strom am Donnerstagmittag ausgefallen, wie ein Feuerwehrsprecher auf Anfrage erzählte. „Wir bleiben hier im Einsatz, bis sich die Lage wieder beruhigt hat.“

Um auf Nummer sicher zu gehen, hielten sich die Schermbecker Gesamtschule und die Gemeinschaftsgrundschule an die Regelung des Bildungsministeriums. Eltern wurde freigestellt, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken. Der Unterricht fand für anwesende Schüler aber statt. Die Maximilian-Kolbe-Grundschule ließ den Unterricht ausfallen.

Umgekippte Bäume und gesperrte Straßen

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Lage beruhigte sich am Nachmittag

Um möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen, wurden die Lehrer der Schule bereits am Vorabend informiert. Die Schüler, die trotzdem kamen, wurden betreut, bis sie abgeholt werden konnten. Nachdem der Sturm gegen 15 Uhr abgeklungen war, war die Feuerwehr bereits 45-mal ausgerückt. „Die Schäden werden ja meist erst jetzt nach dem Sturm sichtbar. Umgekippte Bäume müssen beseitigt und blockierte Straßen geräumt werden“, so Helge Dreßen, Einsatzleiter der Feuerwehr Schermbeck.

Auch In Raesfeld hatte sich die Lage am Nachmittag beruhigt. Der Stromausfall war nur von kurzer Dauer. Der Netzbetreiber hatte das Problem schnell beseitigt. In Summe hatte die Raesfelder Feuerwehr bis 16 Uhr 28 Einsätze.

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