Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Bürgermeister macht sich stark

„Schermbeck genießen“ soll im Sommer wieder stattfinden

Schermbeck „Schermbeck genießen“ soll im kommenden Sommer wieder stattfinden. Bürgermeister Mike Rexforth hat die Verhandlungen mit den beteiligten Unternehmen jetzt sogar zur Chefsache gemacht.

„Schermbeck genießen“ soll im Sommer  wieder stattfinden

Am Wochenende vor Kilian (6.-8. Juli 2018) soll wieder das Fest „Schermbeck genießen“ gefeiert werden. (Foto: Helmut Scheffler)

Als in diesem Jahr das Fest „Schermbeck genießen“ nicht mehr veranstaltet wurde, da machte sich bei einem Großteil der Schermbecker Bevölkerung eine tiefe Enttäuschung breit. Nach den wetterbedingten Umsatzausfällen im Jahr 2016 hatten einige Gastronomen ihre Teilnahme für 2017 abgesagt.

Ein weiterer Grund lag in dem erheblichen Aufwand, der durch Personalkosten und Leihgebühren für das Küchen-Equipment anfiel. Allein das Anzeigenaufkommen gegenüber 2016 war um 60 Prozent gesunken. „Das wirtschaftliche Risiko lag in den vielen Jahren allein auf unseren Schultern“, begründete Winfried Wirtz von der veranstaltenden Firma „Wirtz Design“ den Verzicht auf die Durchführung des Festes 2017.

Das Zugpferd fehlte

Der Ausfall des Festes hatte Konsequenzen für das früher parallel veranstaltete Sommerstraßenfest „Schermbeck“. Es fehlte einfach als Zugpferd „Schermbeck genießen“, das jahrelang samstags neben vielen kulinarischen Genüssen auch ein großes Feuerwerk zu bieten hatte.

Nach den Sommerferien 2017 trafen sich der Veranstalter und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, der Werbegemeinschaft und des Gemeindemarketingvereins „Wir sind Schermbeck“. Die Rahmenbedingungen fürs Weitermachen wurden besprochen.

Vor Kilian

Am Ende stand fest: Wenn die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen und die Zusagen der Gastronomiebetriebe vorliegen, dann wird es im Jahre 2018 das Fest „Schermbeck genießen“ geben. Allerdings soll das Fest am Wochenende vor Kilian (6.-8. Juli 2018) stattfinden, damit es nicht – wie bisher – mit der Vorfeier der Kiliangilde Altschermbeck kollidiert.

Am guten Willen hat sich nichts geändert. „Unser Herz hängt an Schermbeck“, teilte Winfried Wirtz auf Anfrage unserer Zeitung mit und signalisierte nach wie vor die Bereitschaft, das Fest durchzuführen, „wenn wir es schaffen, dass es ein Ergebnis gibt, welches wirtschaftlich tragbar ist.“ Bis Ende Januar müsse allerdings die Bereitschaft der Gastronomen und Sponsoren vorliegen, damit die erforderlichen Planungen rechtzeitig durchgeführt werden können.

Wochenlange Gespräche

Der Termin kann eingehalten werden. Bürgermeister Mike Rexforth hat die Verhandlungen mit den Unternehmen zur Chefsache gemacht. Wochenlang hat er in Einzelgesprächen erreicht, dass genügend Gastronomiebetriebe zugesagt haben. Darunter befinden sich auch fünf Schermbecker Gastronomiebetriebe, was dem Bürgermeister besonders am Herzen liegt.

„Das Fest heißt ja ‚Schermbeck genießen‘“, freut sich Rexforth über die Zusagen der heimischen Gastronomen, zu denen sich auch einige jener auswärtigen Gastronomen gesellen, die von Beginn an vertreten waren. Auch die Gespräche mit den Sponsoren waren erfolgreich. Die meisten Sponsoren haben zugesagt. Es fehlt noch ein Sponsor, aber Rexforth ist zuversichtlich, diese Lücke füllen zu können.

So geht es weiter

Sobald alle Verträge schriftlich vorliegen, wird sich der Bürgermeister mit dem Veranstalter, mit der Werbegemeinschaft und mit Vertretern von „Wir sind Schermbeck“ treffen. Danach werden Planungsdetails bekannt gegeben. „Wir werden alles tun, damit das Gemeinschaftsprodukt von Sommerstraßenfest und Schermbeck genießen wieder stattfindet“, zeigte sich auch Wolfgang Lensing, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, erleichtert über die gelungene Rettungsaktion eines Schermbecker Aushängeschildes für die gesamte Region. „Ich hoffe, dass sich alle freuen“, wünscht sich Bürgermeister Rexforth eine positive Resonanz von den wenigen Kritikern, die in der Vergangenheit den Veranstaltern nicht immer die gebührende Unterstützung hätten zukommen lassen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schermbeck Als das dienstälteste Fahrzeug des Schermbecker Bauhofs, ein Unimog U1000, gebaut wurde, war fast die Hälfte der Mitarbeiter noch nicht geboren. 1984 war das. Dennoch ist der Unimog noch immer täglich im Gebrauch, wird aber immer reparaturanfälliger. Das neue Bauhof-Konzept zeigt die Notwendigkeit zu Neuanschaffungen im Fahrzeugbereich. Der Tenor: Billiger wird es für die Gemeinde nicht.mehr...

Schermbeck „A Mordsgaudi“ fand am Samstag im Festzelt am Schermbecker Mühlenteich statt. Nach der Premiere im vergangenen Jahr kam auch die zweite Auflage der Après-Ski-Party gut an.mehr...

Schermbeck Rund ums Thema Fitness dreht sich das Programm der zehnköpfigen Theatergruppe „Frauensache“ bei drei Vorstellungen vom 8. bis 10. Februar jeweils um 17.30 Uhr im Ramirez, Maassenstraße 84. Karin Jasper-Kock: „Wir haben gemerkt, dass wir übergewichtig, unsportlich, ungelenkig werden.“ Glauben sollte man davon nichts.mehr...