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Zwölf Tage in Brasilien

Sarah ist zurück von ihrer WM-Reise

Dorsten Für Sarah Lehmann ist in den letzten zwei Wochen ein Traum in Erfüllung gegangen. Die 17-Jährige reiste auf Einladung der Fifa mit "Kick-Fair" nach Brasilien. Dort durfte sie bei einem Deutschland-Spiel nicht nur zugucken, sondern bei einem Jugendturnier auch selbst mitspielen.

Sarah ist zurück von ihrer WM-Reise

Im Maracana-Stadion in Rio sah Sarah Lehmann den Sieg über Frankreich.

"Es war einfach nur unfassbar", sagte die 17-Jährige nach ihrer Rückkehr. Vom 1. bis 12. Juli war Sarah zusammen mit rund 350 Fußballfreunden aus der ganzen Welt in Brasilien. Der Countdown auf ihrem Handy lief schon ein halbes Jahr vorher. Als es dann so weit war, folgte auf ein Abenteuer das nächste. Zusammen mit ihren neuen Freunden aus der ganzen Welt durfte sie den Zuckerhut besichtigen, ein eigenes Fußballturnier spielen und sogar zum Viertelfinale gegen Frankreich ins Maracana-Stadion nach Rio.

"Dass wir uns dieses Spiel angucken würden, stand schon lange fest. Wir Deutschen hatten natürlich gehofft, dass wir Gruppensieger werden", sagt sie mit einem Grinsen. Als die Partie dann feststand und die 17-Jährige das Stadion betrat, hatte sie eine Gänsehaut, die so schnell auch nicht mehr weg ging.Thomas Müller aus der Nähe "Thomas Müller hat direkt vor uns eine Ecke getreten", schwärmt Sarah Lehmann. Ein Moment, um den sie wohl viele Fußballfans beneiden. "Und dann war da auch noch die Lalola-Welle." Die Welle, die durch das ganze Stadion ging, wurde ausgerechnet in ihrem Block, von einem der 350 Jugendlichen ausgelöst. Darauf ist die 17-Jährige ziemlich stolz. Noch mehr aber auf den zweiten Platz in ihrer Gruppe bei der Jugend-WM. "Wir haben uns nicht so große Chancen ausgerechnet. Die ganzen afrikanischen Teilnehmer spielen jeden Tag auf der Straße, ich dagegen nur gelegentlich", erklärt sie.

Freunde aus der Fremde

Im Endeffekt ging es aber gar nicht um den Sieg, viel mehr wurde auf Fairness und Freundschaft geachtet. "Ich habe mich besonders gut mit dem ganzen Team aus Ecuador und mit meiner neuen Freundin Hayley aus England verstanden", erklärte die Gesamtschülerin. Jetzt ist sie zwar wieder zurück in Deutschland, aber noch nicht so richtig angekommen. Als Erinnerungsstück hat sie ein Brasilien-T-Shirt und über 600 Fotos mitgebracht. Für Sarah ist klar: "Dieses Abenteuer, die Menschen und das Spiel in Rio werde ich nie vergessen." 

 

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