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Einjährige Bewährungsstrafe

Pornobilder von Kindern gesammelt

Dorsten Ein 46-jähriger Dorstener hatte so viele kinder- und jugendpornografische Bilder aus dem Internet abgespeichert, dass irgendwann die Festplatte voll war. Am Mittwoch musste er sich für seinen "Schweinkram" (so Richterin Lisa Hinkers) am Dorstener Schöffengericht verantworten.

Die Polizei wurde auf den Mann aufmerksam, als er zwei Bilder von nackten Mädchenunterkörpern in einer "Cloud" hochlud.  "Ich habe total die Kontrolle verloren, ich sammelte so viel, dass ich gar keine Zeit mehr hatte, mir die Bilder anzuschauen", sagte der Vater von vier Kindern aus. Die Fotos zeigten auch sexuellen Verkehr von Minderjährigen mit erwachsenen Männern, zudem hatte der Dorstener mithilfe einer Software Köpfe von weiblichen Mitgliedern sowie Freunden der Familie auf nackte Internet-Fundmädchen kopiert.

"Nicht meine Ausrichtung"

"Kinder sind nicht meine Ausrichtung, ich würde mich nie an Kindern vergreifen", versicherte der Dorstener, der ankündigte, sich in psychologische Behandlung begeben zu wollen. "Ich kann mir das alles nicht erklären, ich schäme mich aufrichtig dafür." Der Staatsanwalt warf dem 46-Jährigen vor, damit Missbrauchstäter unterstützt zu haben, die solche Bilder von Jugendlichen anfertigen. "Umso schlimmer, da sie selbst Vater von Kindern in dem Alter sind."

Das Schöffengericht ("die Masse an Bildern sprengt alle Dimensionen") verurteilte den nicht vorbestraften Mann zu einem Jahr Haft auf Bewährung zuzüglich 100 Arbeitsstunden.

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