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Pippi und die wilde Meute

Wulfen Mitten in Wulfen, ein bisschen versteckt, springen und turnen sie herum.

85 abenteuerlustige Kinder, gestiefelt und gespornt, wollen die Villa Kunterbunt mit ihren selbst gebastelten Kostümen erobern. Voller Tatendrang toben und klettern sie auf dem Gelände des Matthäusheims und ihrer Villa Kunterbunt herum, an der sie fleißig gebaut haben. Sie sind bereit, auch diesen Tag des Ferienspaßes der kath. Kirchengemeinde St. Matthäus zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Ganz was Besonderes

«Es ist fantastisch, mit Kindern zu arbeiten. Es macht so viel Spaß und wird nie langweilig», freut sich Barbara Risthaus, Hauptverantwortliche des Ferienspaßes. Sie selbst ist Mutter dreier Töchter und weiß, wie man mit Kindern umgeht.

Seit zehn Jahren leitet Barbara Risthaus den Ferienspaß, und jedes Mal ist für sie eine willkommene Herausforderung. Am vergangenen Montag legten Barbara Risthaus und ihre Ferienkinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren los, unterstützt wurde die Truppe dabei von David Artelt und Andrea Schmitt. Ganz wie ihr großes Vorbild Pippi Langstrumpf bauten die Kinder ihre eigene Villa Kunterbunt. Bis auf kleine Raufereien und Missgeschicke klappte alles wie am Schnürchen.

Das Programm umfasste viele lustige Aktionen, angefangen von «Pippis Fitnessstudio», in dem die Stärke jedes Einzelnen gemessen und mit einer Urkunde belohnt wurde, bis zu einer ausgiebigen Wanderung zum Schloss Lembeck.

Alina Vennhoff gefiel «Pippis Fitnessstudio» am besten: «Wir mussten zum Beispiel Becher, gefüllt mit Wasser, über Balken balancieren, ohne etwas zu verschütten und am Ende habe ich eine Urkunde bekommen, dass ich so stark wie Pippi sei», erzählte die Neunjährige mit einem stolzen Lächeln. Jana Tennbrüggen war indes von der Wanderung zum Schloss Lembeck begeistert. «Wir haben im Schlosspark ganz viele Spiele gespielt. Es war einfach mal lustig, mit meinen Freundinnen und den anderen dahin zu laufen und nicht wie sonst mit dem Auto zu fahren», so Alina.

Doch auch die 26 ehrenamtlichen Jugendlichen im Alter von 14 bis 22 Jahren schienen ihren Spaß zu haben. Simon Wanning berichtet: «Ich bin nun zum zweiten Mal dabei und mag es einfach, mich mit Kindern zu beschäftigen.» «Nur das Wetter war nicht immer so toll», unterbricht sein Freund Sebastian Nover. Nächstes Jahr wird es bestimmt noch besser! aks

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