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Rallye des Schermbecker Vereins

Oldtimer sind eine rollende Leidenschaft

Schermbeck Zum 17. Mal haben die Oldtimer-Freunde die "Schermbeck-Classic" veranstaltet. 45 Fahrzeuge rollten durchs Gemeindegebiet und die Region.

Oldtimer sind eine rollende Leidenschaft

Dieser 400 PS starke »Cobra« startete auch am Sonntag auf dem Gelände des Lühlerheims.

Nach einem Frühstück in der Gaststätte Schult in Östrich und der anschließenden Fahrerbesprechung fuhren die 45 gemeldeten Fahrzeuge quer durchs Schermbecker Gemeindegebiet, um auf dem Gelände des Lühlerheims im Ortsteil Weselerwald an den eigentlichen Start zu gehen. Jan-Simon Schlei und Sven Schlei überreichten den Fahrern Bordkarten und Roadbooks, bevor Günther Fuchs die Fahrer auf die Route durchs Münsterland entließ.Keine Vorkriegsfahrzeuge am Start

Schon vor dem Start nutzten interessierte Zuschauer die Chance, mit den Fahrern über ihre Fahrzeuge zu plaudern. Vorkriegsfahrzeuge gingen diesmal nicht an den Start. Das älteste Fahrzeug, einen MGA aus dem Jahre 1958, steuerte der Herner Holger Hauptmeier. Vor 56 Jahren gehörte das Fahrzeug zu den schnellsten Roadstars, das nach Angaben des Herstellers 158 km/h als Spitzengeschwindigkeit erreichen konnte.

"Mensch, den hab ich doch auch gefahren" und "Das war doch unsere erstes Familienauto" konnte man ein paarmal hören, wenn ein Oldtimer der 1960er-Jahre in Richtung Startplatz rollte. Der Schermbecker Stefan Rademacher fand seinen Opel Olympia Rekord B zufällig auf einem Schrottplatz und hat ihn dann restauriert. Dieser Fahrzeugtyp wurde nur elf Monate lang gebaut.Auch die Hunde haben Spaß

Als der Dorstener Dieter Schulte-Nienhaus 1978 seinen Führerschein erwarb, fuhr er einen DKW. Zur "Schermbeck-Classic" fuhren er und seine Frau Bettina in einem VW Käfer 1303 Cabrio vor. Auf dem Hecksitz genossen die beiden Hunde Pascha und Sally die Fahrt. "Wenn der Käfer aus der Garage rollt, sind die beiden nicht mehr zu halten", berichtete Schulte-Nienhaus. Trotz seiner 50 PS ist das 41 Jahre alte Fahrzeug in der Lage, einen Wohnwagen zu ziehen.

Unterwegs mussten Fahrer und Beifahrer Aufgaben lösen. Mittags trafen sie sich in Dülmen zum Mittagessen. Dort wurden erste Erfahrungen ausgetauscht, bevor es in die zweite Hälfte weiter ging, und zwar in Richtung Dorsten zur Gaststätte Schult. Nach dem Kaffeetrinken wurden dort die Sieger geehrt. 

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