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Neue Wildnis Dämmerwald

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Hier sieht man deutlich, dass die Arbeiten noch nicht beendet sind. Wenig Betrieb ist dort in dieser Woche, da die Witterung die Arbeiten im Wald zu gefährlich macht – Sturmtief Burglinde lässt grüßen. Das aufgeschüttete Material, hinter dem sich eine Karte und erklärende Texte (unter einem Regenschutz) verstecken, soll noch als Feinschicht auf die Waldwege aufgebracht werden, damit er auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist.
Hier sieht man deutlich, dass die Arbeiten noch nicht beendet sind. Wenig Betrieb ist dort in dieser Woche, da die Witterung die Arbeiten im Wald zu gefährlich macht – Sturmtief Burglinde lässt grüßen. Das aufgeschüttete Material, hinter dem sich eine Karte und erklärende Texte (unter einem Regenschutz) verstecken, soll noch als Feinschicht auf die Waldwege aufgebracht werden, damit er auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist.

Foto: Berthold Fehmer

Schwarzspecht und Hohltaube könnten die Besucher der „Neuen Wildnis Dämmerwald“ auf dem Rundweg begegnen. Das erfährt der Besucher unter anderem im Eingangsbereich am Parkplatz auf den Hinweistafeln. Das Besondere: Die Vögel sind wie die Karte des Rundwegs im unteren Teil als Relief aus Holz gearbeitet. Sodass auch Sehbehinderte oder kleinere Kinder sie – in niedriger Höhe angebracht - ertasten können.
Schwarzspecht und Hohltaube könnten die Besucher der „Neuen Wildnis Dämmerwald“ auf dem Rundweg begegnen. Das erfährt der Besucher unter anderem im Eingangsbereich am Parkplatz auf den Hinweistafeln. Das Besondere: Die Vögel sind wie die Karte des Rundwegs im unteren Teil als Relief aus Holz gearbeitet. Sodass auch Sehbehinderte oder kleinere Kinder sie – in niedriger Höhe angebracht - ertasten können.

Foto: Berthold Fehmer

Geradeaus geht es im Uhrzeigersinn auf den Rundweg. Auch Anwohnerin Michaela Korthauer, die „einen Steinwurf“ vom Rundweg entfernt wohnt, ist hier gerade zufällig unterwegs. „Als Kind bin ich mit den Nachbarskindern hier durch den Wald gerannt“, erzählt sie. „Richtig schön“ findet sie die neu gestalteten Stationen, etwa die, wo Wolf, Luchs und Wildkatze als natürliche Bewohner vorgestellt werden.
Geradeaus geht es im Uhrzeigersinn auf den Rundweg. Auch Anwohnerin Michaela Korthauer, die „einen Steinwurf“ vom Rundweg entfernt wohnt, ist hier gerade zufällig unterwegs. „Als Kind bin ich mit den Nachbarskindern hier durch den Wald gerannt“, erzählt sie. „Richtig schön“ findet sie die neu gestalteten Stationen, etwa die, wo Wolf, Luchs und Wildkatze als natürliche Bewohner vorgestellt werden.

Foto: Berthold Fehmer

Nicht nur Waldtieren, sondern auch solchen, die am Wasser leben, wird man am Rundweg begegnen können. Der Rehbach, der durch das Waldgebiet führt, bietet dafür die besten Voraussetzungen. Baumstämme sorgen für Unterschlupf-Möglichkeiten für Kleintiere und der geschlängelte Verlauf des Bachs bewirkt eine verringerte Fließgeschwindigkeit des Gewässers, das aufgrund starker Niederschläge derzeit einen relativ hohen Wasserstand hat.
Nicht nur Waldtieren, sondern auch solchen, die am Wasser leben, wird man am Rundweg begegnen können. Der Rehbach, der durch das Waldgebiet führt, bietet dafür die besten Voraussetzungen. Baumstämme sorgen für Unterschlupf-Möglichkeiten für Kleintiere und der geschlängelte Verlauf des Bachs bewirkt eine verringerte Fließgeschwindigkeit des Gewässers, das aufgrund starker Niederschläge derzeit einen relativ hohen Wasserstand hat.

Foto: Berthold Fehmer

128 Hektar groß ist das „Wildentwicklungsgebiet“ Dämmerwald, eines von 100 in NRW. In Zukunft soll es ähnlich wie im Dämmerwald Rundwege mit Stationen geben, von denen aus man dem Wald beim Altern zuschauen kann. Was passiert, wenn man Wald sich selbst überlässt, werde man „in einigen Jahren, Jahrzehnten, vielleicht Jahrhunderten“ sehen können, sagte Otto Pöll, Leiter des Regionalforstamts Niederrhein beim Spatenstich.
128 Hektar groß ist das „Wildentwicklungsgebiet“ Dämmerwald, eines von 100 in NRW. In Zukunft soll es ähnlich wie im Dämmerwald Rundwege mit Stationen geben, von denen aus man dem Wald beim Altern zuschauen kann. Was passiert, wenn man Wald sich selbst überlässt, werde man „in einigen Jahren, Jahrzehnten, vielleicht Jahrhunderten“ sehen können, sagte Otto Pöll, Leiter des Regionalforstamts Niederrhein beim Spatenstich.

Foto: Berthold Fehmer

Immer wieder wird der Blick der Rundweg-Besucher auf bestimmte Details des Waldes gelenkt. „Fenster in den Dämmerwald“ nennt sich dieses Konzept, das pädagogisch abwechslungsreich immer unterschiedlich an den Stationen gestaltet ist. An dieser Station schaut Michaela Korthauer etwa durch eines der Gucklöcher und bekommt im unteren Teil auf Hinweistafeln erklärt, was sie gerade gesehen hat.
Immer wieder wird der Blick der Rundweg-Besucher auf bestimmte Details des Waldes gelenkt. „Fenster in den Dämmerwald“ nennt sich dieses Konzept, das pädagogisch abwechslungsreich immer unterschiedlich an den Stationen gestaltet ist. An dieser Station schaut Michaela Korthauer etwa durch eines der Gucklöcher und bekommt im unteren Teil auf Hinweistafeln erklärt, was sie gerade gesehen hat.

Foto: Berthold Fehmer

Der Blick durch das Guckloch zeigt Details, die ansonsten leicht übersehen werden könnte. An dieser Station geht es um das „verborgene Leben“, das sich etwa in diesem auf dem Wald liegenden Totholz bildet. „Diesen Orten kommt eine Schlüsselrolle im Wald zu. Denn sie werden zu Eingangstoren von Pilzen und Holzbesiedlern, die hier ihre Wohnstätten gründen“, ist auf der nebenstehenden Tafel zu lesen.
Der Blick durch das Guckloch zeigt Details, die ansonsten leicht übersehen werden könnte. An dieser Station geht es um das „verborgene Leben“, das sich etwa in diesem auf dem Wald liegenden Totholz bildet. „Diesen Orten kommt eine Schlüsselrolle im Wald zu. Denn sie werden zu Eingangstoren von Pilzen und Holzbesiedlern, die hier ihre Wohnstätten gründen“, ist auf der nebenstehenden Tafel zu lesen.

Foto: Berthold Fehmer

Auch wenn die Mitarbeiter der Firma Vornbrock ihre Arbeiten am Rundweg längst beendet haben werden, wird weiter im Wald gebohrt und gehämmert. Wer das dann tut, offenbart die Station, an der Michaela Korthauer eine der drehbaren Scheiben in der Hand hält. Hirschkäfer und Spechte werden darauf etwa gezeigt. Auch das der „Leberpilz“ früher das „Fleisch des armen Mannes“ und in der Pfanne gebraten wurde, erfährt man hier.
Auch wenn die Mitarbeiter der Firma Vornbrock ihre Arbeiten am Rundweg längst beendet haben werden, wird weiter im Wald gebohrt und gehämmert. Wer das dann tut, offenbart die Station, an der Michaela Korthauer eine der drehbaren Scheiben in der Hand hält. Hirschkäfer und Spechte werden darauf etwa gezeigt. Auch das der „Leberpilz“ früher das „Fleisch des armen Mannes“ und in der Pfanne gebraten wurde, erfährt man hier.

Foto: Berthold Fehmer

Großer Abendsegler oder braunes Langohr heißen die Fledermausarten, die man im Dämmerwald zu sehen bekommen kann. Auf neuen Holztafeln sind sie abgebildet.
Großer Abendsegler oder braunes Langohr heißen die Fledermausarten, die man im Dämmerwald zu sehen bekommen kann. Auf neuen Holztafeln sind sie abgebildet.

Foto: Berthold Fehmer

Hier sieht man deutlich, dass die Arbeiten noch nicht beendet sind. Wenig Betrieb ist dort in dieser Woche, da die Witterung die Arbeiten im Wald zu gefährlich macht – Sturmtief Burglinde lässt grüßen. Das aufgeschüttete Material, hinter dem sich eine Karte und erklärende Texte (unter einem Regenschutz) verstecken, soll noch als Feinschicht auf die Waldwege aufgebracht werden, damit er auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist.
Schwarzspecht und Hohltaube könnten die Besucher der „Neuen Wildnis Dämmerwald“ auf dem Rundweg begegnen. Das erfährt der Besucher unter anderem im Eingangsbereich am Parkplatz auf den Hinweistafeln. Das Besondere: Die Vögel sind wie die Karte des Rundwegs im unteren Teil als Relief aus Holz gearbeitet. Sodass auch Sehbehinderte oder kleinere Kinder sie – in niedriger Höhe angebracht - ertasten können.
Geradeaus geht es im Uhrzeigersinn auf den Rundweg. Auch Anwohnerin Michaela Korthauer, die „einen Steinwurf“ vom Rundweg entfernt wohnt, ist hier gerade zufällig unterwegs. „Als Kind bin ich mit den Nachbarskindern hier durch den Wald gerannt“, erzählt sie. „Richtig schön“ findet sie die neu gestalteten Stationen, etwa die, wo Wolf, Luchs und Wildkatze als natürliche Bewohner vorgestellt werden.
Nicht nur Waldtieren, sondern auch solchen, die am Wasser leben, wird man am Rundweg begegnen können. Der Rehbach, der durch das Waldgebiet führt, bietet dafür die besten Voraussetzungen. Baumstämme sorgen für Unterschlupf-Möglichkeiten für Kleintiere und der geschlängelte Verlauf des Bachs bewirkt eine verringerte Fließgeschwindigkeit des Gewässers, das aufgrund starker Niederschläge derzeit einen relativ hohen Wasserstand hat.
128 Hektar groß ist das „Wildentwicklungsgebiet“ Dämmerwald, eines von 100 in NRW. In Zukunft soll es ähnlich wie im Dämmerwald Rundwege mit Stationen geben, von denen aus man dem Wald beim Altern zuschauen kann. Was passiert, wenn man Wald sich selbst überlässt, werde man „in einigen Jahren, Jahrzehnten, vielleicht Jahrhunderten“ sehen können, sagte Otto Pöll, Leiter des Regionalforstamts Niederrhein beim Spatenstich.
Immer wieder wird der Blick der Rundweg-Besucher auf bestimmte Details des Waldes gelenkt. „Fenster in den Dämmerwald“ nennt sich dieses Konzept, das pädagogisch abwechslungsreich immer unterschiedlich an den Stationen gestaltet ist. An dieser Station schaut Michaela Korthauer etwa durch eines der Gucklöcher und bekommt im unteren Teil auf Hinweistafeln erklärt, was sie gerade gesehen hat.
Der Blick durch das Guckloch zeigt Details, die ansonsten leicht übersehen werden könnte. An dieser Station geht es um das „verborgene Leben“, das sich etwa in diesem auf dem Wald liegenden Totholz bildet. „Diesen Orten kommt eine Schlüsselrolle im Wald zu. Denn sie werden zu Eingangstoren von Pilzen und Holzbesiedlern, die hier ihre Wohnstätten gründen“, ist auf der nebenstehenden Tafel zu lesen.
Auch wenn die Mitarbeiter der Firma Vornbrock ihre Arbeiten am Rundweg längst beendet haben werden, wird weiter im Wald gebohrt und gehämmert. Wer das dann tut, offenbart die Station, an der Michaela Korthauer eine der drehbaren Scheiben in der Hand hält. Hirschkäfer und Spechte werden darauf etwa gezeigt. Auch das der „Leberpilz“ früher das „Fleisch des armen Mannes“ und in der Pfanne gebraten wurde, erfährt man hier.
Großer Abendsegler oder braunes Langohr heißen die Fledermausarten, die man im Dämmerwald zu sehen bekommen kann. Auf neuen Holztafeln sind sie abgebildet.