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Neue Töne blasen zur Sportplatzolympiade

Dorsten In der Sportplatzolympiade des SV Dorsten Hardt sitzt ordentlich Musik drin. Soviel ist schon ´mal klar. Doch in diesem Jahr werden noch ein paar Töne drauf gelegt, denn erstmals stößt bei der Eröffnungsfeier am kommenden Sonntag auch die Blaskapelle St. Antonius in ihre «Hörner».

«Damit begleiten drei Dorstener Musikzüge den rund 600 m langen Festzug», zählt Fritz Mariß auf, der seit Beginn der Sportplatzolympiade vor zwanzig Jahren den Ton als Hauptorganisator angibt. Das Fanfarencorps Hervest-Dorsten führt wie gewohnt mit seinen Fahnenschwingern den Zug an, in dem die Blaskapelle St. Antonius und der Fanfarenzug Holsterhausen 53 musizieren.

800 Kinder?

Doch nicht nur lauter, auch größer und noch besser sollen die 21. Spiele werden, die vom 24. bis 30. Juni auf der Anlage des SV Dorsten-Hardt an der Storchsbaumstraße über den Sportplatz gehen. «Wir haben den Ehrgeiz, die bislang höchste Teilnehmerzahl von 785 Kinder im letzten Jahr zu toppen», sagt Fritz Mariß. Die sechs- bis 14-jährigen Olympioniken werden dann in 32 Ländermannschaften um Punkte und sportliche Ehre kämpfen.

«Auf das Schwimmen müssen wir wegen logistischer und finanzieller Gründe leider verzichten», verkündet Fritz Mariß. So bekommen die Kinder am Abschlusstag nicht wie gewohnt ihre Sportabzeichen, sondern eine offizielle Bescheinigung über ihre absolvierten Disziplinen ausgehändigt. «Das Schwimmen können sie dann später nachholen», sieht Mariß kein Problem in dieser Änderung.

Doch nicht nur Bein- und Armmuskulatur sind bei Wettkämpfen und Turnierspielen gefordert: Auch die Stimmbänder werden beim Karaoke-Abend am Donnerstag und bei der beliebten Mini-Playback-Show am Freitag wieder ordentlich in Schwingung gebracht.

Ab Donnerstagabend verwandelt sich das Rasen-Gelände wieder für zwei Tage in eine Zeltstadt.

Kappe ab und winken

Zur Aufbesserung der oft steifen Stimmung beim Einzug der Olympioniken ins Stadion hat sich der Planungsstab ebenfalls Gedanken gemacht: «Wenn die Sportler in ihren Mannschaften über die auf der Aschebahn neu markierte Begrüßungszone schreiten, müssen sie ihre Mützen abnehmen, kräftig winken und einen vorher vereinbarten Schlachtruf schreien», verspricht sich Fritz Mariß von der Änderung im «Drehbuch» aufwallende Begeisterungsstürme.

Für gutes Wetter zur Eröffnungsfeier garantieren die beiden Schirmherren: «Pfarrer Krema und Pfarrer Becker von den Hardter Kirchengemeinden haben ja wohl einen guten Draht zu Petrus», schmunzelt er. sing

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