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Netzwerke erleichtern Alltag

Wulfen-Barkenberg Mehr Eigeninitiative, Ausbildung von Netzwerken, stärkere Bemühungen um Integration - unter diesen Stichpunkten kann das Stadtteilgespräch in Barkenberg am Donnerstag zusammengefasst werden.

Vor allem Seniorinnen und Senioren waren in die Begegnungsstätte der AWO gekommen, um mit Vertretern der Stadt Probleme, Sorgen und Anregungen zu diskutieren. Rita Saalmann (Foto), Sozialamtsleiterin, ist mit dem Feedback der Bürger zufrieden: «Es war ein sehr anregendes Gespräch.» Und: «Es wurde deutlich, dass die Senioren nicht nur fordern, sondern sich auch selbst einbringen wollen.» Konkret würde das bedeuten, dass mehr ältere Menschen im Rahmen ihrer körperlichen Möglichkeiten z.B. für ehrenamtliche Arbeit einspringen würden. Keine schlechte Idee, schließlich fehlen ehrenamtliche Helfer an vielen Stellen - auch in Barkenberg. Beim Gespräch wurde von seiten der Bürger auch vorgeschlagen, Serviceleistungen quasi auszutauschen, frei nach dem Motto: «Du mähst meinen Rasen, dafür lade ich dich zum Essen ein.»

Idealerweise bilden sich dann auch generationsübergreifende Netzwerke, die einen Austausch zwischen jungen und alten Menschen möglich machen. Denn die Senioren haben einen klaren Wunsch: «Es sollen wieder junge Familien nach Barkenberg kommen», so Saalmann.

Ein weiteres Thema auf der Barkenberger Agenda war der Wunsch nach mehr Integration im Stadtteil. Beim Gespräch am Donnerstag waren auch Menschen mit Migrationshintergrund vertreten, die sich mehr Kontakt zu Alteingesessenen wünschen.

Das Stadtteilgespräch war das elfte und letzte, die Evaluation der Bürgeranregungen erfolgt im Sommer. Rita Saalmann freut sich über die Resonanz der Reihe: «Ich war positiv überrascht. Das Publikum war sehr interessiert, es kamen gute Anregungen.» Jetzt können die Bürger hoffen, dass die Stadt möglichst viele ihrer Ideen umsetzt. ah

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