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«Man muss Probleme ansprechen»

Aktionstag «Leben mit Behinderung» am 15. Juni auf dem Marktplatz

Dorsten «Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Barrieren zu überwinden. Man muss nur wissen, wie.» Rita Saalmann ist überzeugt, dass gut informierte Menschen so manche Hürde umschiffen können. Daher hat die Leiterin des Sozialamtes zusammen mit ihren Mitstreitern den Aktionstag für Menschen mit Behinderungen ins Leben gerufen. Am Freitag, 15. Juni, werden 15 Vereine, Verbände und Organisationen ihre Info-Stände zum Thema «Leben mit Behinderung» am Marktplatz aufbauen. Dann haben Interessierte die Möglichkeit, sich ausführlich zu ganz verschiedenen Fragestellungen beraten zu lassen. «Man muss Probleme ansprechen», weiß Lieselotte Mische, Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt. Auch dann, wenn man persönlich (noch) nicht von einer körperlichen Einschränkung betroffen ist. Denn: «Jeder Mensch wird mal alt.» Mische rät daher, sich frühzeitig zu informieren; über die eigenen Möglichkeiten, im Alter betreut zu werden, aber auch im Namen von Angehörigen, die auf die Hilfe der Familie angewiesen sind. Bei der großen Info-Veranstaltung auf dem Marktplatz haben Interessierte also die Möglichkeit, sich mit ihren Fragen, Sorgen und Ängsten direkt an Experten zu wenden. Neben den Bürgern profitieren auch die Vereine und Verbände von der Zusammenkunft im Herzen der Stadt: Sie sehen die Veranstaltung als Gelegenheit, Netzwerke zu gründen bzw. zu erweitern und so Synergieeffekte zu nutzen. ah Aktionstag für Menschen mit Behinderungen, 15. Juni, 14 bis 18 Uhr auf dem Markplatz. 14.30 Uhr: Begrüßung durch den Bürgermeister, 15 Uhr: Senioren des Altenzentrums Maria Lindenhof präsentieren Sitztanz, 15.30 Uhr: Rollstuhl-Parcours.

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